Angst vor dem Alter

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Jeder Zweite meint, das Leben habe keinen Sinn mehr, wenn man pflegebedürftig und von anderen Menschen abhängig sei.
Von Deutschlands Teenagern erhofft sich rund jeder Sechste (17,5 %) ein möglichst langes Leben. Mit den Jahren nimmt dieser Wunsch dann allerdings deutlich ab. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau".

Laut der Umfrage sehen viele das Älterwerden mehr und mehr skeptisch. Im Durchschnitt aller Altersklassen wünscht sich nicht einmal mehr jeder zehnte Deutsche (9,0 %), möglichst alt zu werden. Vor allem eine mögliche Abhängigkeit als Pflegefall macht den Menschen dabei Angst. So sagt jeder Zweite (49,4%), das Leben habe keinen Sinn mehr, wenn man pflegebedürftig und von anderen Menschen abhängig sei. Fast ebenso viele (46,5 %) glauben, dass einem mit zunehmendem Alter die Schicksalsschläge das Leben immer unerfreulicher erscheinen lassen.

Datenbasis: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.992 Befragten ab 14 Jahren.
Datum: 24.02.2010
Quelle: Apotheken Umschau