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Rettung dank iPhone – und dank Gott
Dan Woolley fand während dem Erdbeben auf Haiti in einem Fahrstuhlschacht Zuflucht, unter Tonnen von Schutt begraben. Nach 65 Stunden wurde er von Rettungskräften gerettet. Den Grund für sein Überleben sieht er bei seinem iPhone und auch bei Gott.
Die Geschichte seiner wundersamen Rettung sorgte für grosses Aufsehen, wie das Medienmagazin pro kürzlich berichtete. Der Dokumentarfilmer Dan Woolley befand sich zum Zeitpunkt des Erdbebens in Haiti in einem mehrstöckigen Hotel in Port-au-Prince. Der 39-Jährige war als Mitarbeiter des christlichen Hilfswerkes «Compassion International» mit einem Team in Haiti unterwegs, um einen Film über die Armut im Land zu drehen.
Überlebt dank seinem iPhone
Überlebt habe Woolley mit Hilfe eines Erste-Hilfe-App auf seinem iPhone. Dank dem Programm «Pocket First Aid» habe er gewusst, wie man mit dem Shirt eine tiefe Schnittwunde am Bein abbindet und mit einer Socke das Blut der Kopfwunde stillt. Ausserdem habe das Gerät ihm geholfen, nicht einzuschlafen, wenn er meinte, in einen Schockzustand zu geraten. Er stellte den Wecker seines iPhones so ein, dass er alle 20 Minuten klingelte. In der Dunkelheit unter den Trümmern half ihm ausserdem seine Kamera als Lichtquelle. Woolley wurde von einem französischen Rettungsteam entdeckt und gerettet.Sein Dank gilt auch Gott
«Viele Menschen haben für die Sicherheit bei unserer Reise gebetet», sagte Woolley dem US-Sender NBC. «Viele Gebete werden für die Arbeit, die wir tun, gesprochen. Deshalb glaube ich, dass Gott bei mir war. Er wollte, dass ich überlebe. Er hat mir in diesen Stunden beigestanden.» Den NBC-Reportern hatte er gesagt, dass er nicht gefunden werden wollte, ohne die Zeit zu nutzen um nachzudenken, zu beten und die Situation zu verstehen. Gott habe ihm diese Zeit gegeben.Abschiedsbriefe geschrieben
Während den 65 Stunden unter den Trümmern habe er in seinem Notizbuch Abschiedsbriefe an seine Frau und Kinder geschrieben. Es sei sein Ziel gewesen zu überleben, obwohl er wusste, dass dies nicht in seiner eigenen Macht stand. Für den Fall seines Todes habe er sich deshalb entschlossen, seinen Lieben Nachrichten zu hinterlassen.Dem US-Sender präsentierte Dan Woolley sein Notizbuch und las aus den Zeilen an seine beiden Söhne vor: «Ich war in einem schlimmen Unfall. Lasst Gott nicht los. Er sorgt immer für seine Kinder, auch in schweren Zeiten. Ich bete weiter, dass Gott mich hier rausholt, aber es kann sein, dass er es nicht tut. Er wird sich immer um euch kümmern.»
Datum:
22.02.2010
Autor: Rolf Frey
Quelle: Livenet / PRO
Autor: Rolf Frey
Quelle: Livenet / PRO


