Marjorie Harvey

«Die Beziehung zu Gott ist das Zentrum unserer Familie»

Marjorie Harvey, die Frau von TV-Gastgeber Steve Harvey, gewährte kürzlich einen Einblick in ihr Familienleben. Gegenüber dem säkularen Magazin «Essence» sagte sie, dass Gott das Zentrum im Leben der Familie sei – der Glaube halte sie zusammen. Ihr Mann äusserte sich in den letzten Jahren ebenfalls über seinen christlichen Glauben.

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Steve und Marjorie Harvey
Vom Glauben erfuhr die Fashion-Bloggerin Marjorie Harvey schon früh. «Sowohl meine Mutter wie auch meine Grossmutter waren tiefgläubig», erinnert sich Marjorie Harvey. Gleiches gelte nun für ihre eigene Familie. «Unsere Beziehung zu Gott ist das Herzstück der Liebe unserer Familie.» Es sei die Liebe zu Jesus, welche die Familie zusammenhalte.

Ihr Mann Steve spricht ebenfalls seit geraumer Zeit über den Glauben. «Während Jahren suchte ich an verschiedenen Orten nach Ruhe.» Gefunden hat er sie bei Christus. «Der Frieden für die Seele kommt durch den Glauben.» Auch in schwierigen Zeiten helfe einem Gott durch die Situation hindurch. «Und die Probleme bleiben nicht für immer, das ist mir bewusst.»

Krise kann ein Segen sein

«Gott gibt mir, was immer auch nötig ist», so Steve Harvey. Das gebe einem Frieden. Vor Jahren war er obdachlos, lebte im Auto und duschte in Tankstellen. Zweimal habe er alles verloren und neu begonnen. In einer Krise können zwei Dinge geschehen, sagt Steve Harvey heute. «Sie kann eine Lektion und ein Segen werden. Wenn man aber zulässt, an den Schwierigkeiten zu zerbrechen, wird man der Krise erliegen. Das Leben besteht zu zehn Prozent aus dem, was geschieht, und zu neunzig Prozent aus dem, was man daraus macht.»

Einmal sagte Harvey bei einem öffentlichen Auftritt: «Jemand schrieb mir: 'Deine Karriere ist das, wofür du bezahlt wirst, deine Berufung ist das, wofür du gemacht bist.' Gott hat mich hierher gestellt, um so zu sein, wie ich bin, um das zu sagen, was ich sage und wie ich es sage.»

Gebet ist ein wichtiger Lebensbestandteil

Gebet verändere Dinge. Und es mache ihn ruhig, sagte der Entertainer unlängst. «Ich kenne keinen besseren Weg, um zu mir zu finden, als still zu werden und zu beten.»

Allerdings gehe es nicht darum, schwierige Umstände «wegzubeten». Sondern es gehe darum, Gott zu bitten, dass er einem hilft, mit der Lage richtig umgehen zu können. Seinen drei Millionen Twitter-Fans schrieb er einst: «Heute morgen hab ich es gecheckt: Bete nicht dafür, dass es einfach wird. Bete dafür, dass du stärker wirst.»

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Datum: 22.05.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / HelloChristian / Christian Post / Christian Today

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