Unterwegs in Neuseeland

There can be miracles...

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Damaris Bernhard
Die Thunerin Damaris Bernhard ist derzeit in Neuseeland unterwegs und hat dabei kürzlich ‚etwas ganz Cooles‘ erlebt. Hier ihr Bericht unter dem Titel ‚There can be miracles... when you believe‘ (Es geschehen Wunder – wenn du glaubst):

„Ich bin von der Farm im Norden der Nordinsel, auf der ich eine Woche gearbeitet hatte, mit meinem Auto losgefahren. Weit bin ich aber nicht gekommen: Nach 20 km hatte ich eine Panne, drei Tage nachdem das Auto für einen Service in der Garage war. Das Auto verlor Wasser, offensichtlich war irgendwo ein Leck.

Ich liess den Motor abkühlen und füllte Wasser ein. Dann machte ich mich auf den Weg zur nächsten Garage, die zum Glück nur etwa sechs Kilometer entfernt war. Bis dorthin brauchte ich etwa eineinhalb Stunden, da ich immer wieder anhalten musste, damit sich der Motor nicht überhitzte. Ein Mechaniker flickte dann das Leck in der Wasserleitung, alles schien okay zu sein.

Als er jedoch den Wagen startete und alles nochmal untersuchte, stiegen Blasen im Wassertank auf – ein schlechtes Zeichen. Der Mechaniker untersuchte das Auto während über einer Stunde, später kam noch ein zweiter dazu. Der worst case (schlimmste mögliche Fall) schien eingetroffen zu sein: Der Motor hatte sich überhitzt, das Gehäuse war kaputt und das Wasser konnte den Motor nicht mehr richtig abkühlen – deshalb die Blasen.

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Sie erklärten mir, dass eine Reparatur nötig sei, die 800-1200 Dollar kosten könnte. Sonst käme ich nicht mehr weit mit dem Auto, höchstens noch dort den Hügel hinauf. Dann würde wieder Wasser entweichen und alles wäre noch schlimmer. Die Mechaniker schauten ratlos unter die Motorhaube, ich war verzweifelt. Ohne Reparatur konnte ich nicht mehr fahren, die Reparatur war es aber nicht wert (billiges Auto) und ich konnte sie auch nicht bezahlen. Ja, was nun...?

Ich wollte schon fragen, wo ich die Karre verschrotten lassen kann. Dann habe ich aber
beschlossen, nicht so schnell aufzugeben, und fing an zu beten. Die Mechaniker füllten weiter Wasser ein und untersuchten das Auto, während ich daneben stand und um ein Wunder betete. Nach einer weiteren halben Stunde stellten die Mechaniker erstaunt fest, dass keine Blasen mehr aufstiegen. Das Wasser war auch nicht mehr so heiss, der Zustand hatte sich normalisiert.

Einer sagte zu mir: "It seems, it's healing itself." (Das Auto scheint sich selbst zu heilen.) In dem Moment war ich sicher: Jesus hat meinen Wagen geheilt und das Kaputte repariert! Die Mechaniker stellten schliesslich fest, dass alles in Ordung war. Ich denke, sie konnten sich die Verbesserung des Zustandes nicht ganz erklären. Als ich ging, sagte ich ihnen:"I believe in miracles."

Seit dem bin ich etwa 600 km gefahren, der Wasserstand ist voll normal, alles wieder gut! Ich bin Gott unendlich dankbar, dass ER dieses Wunder für mich getan hat! ER kann wirklich alles!

Autorin: Damaris Bernhard

Datum: 10.07.2003

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