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Aus der Bronx auf die Leinwand

Wie Gott das Herz eines «Transformers» veränderte

Der frühere Navy-Seal und heutige Schauspieler («Transformers») Remi Adeleke berichtet, wie Gott sein Leben auf den Kopf gestellt hat. Einst verkaufte er in der Bronx Drogen. Im Überlebenstraining in der Kälte Alaskas hatte er genügend Zeit, sein Leben zu reflektieren. Da stellten sich Suizidgedanken ein – doch diese hatten nicht das letzte Wort.

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Remi Adeleke
Remi Adeleke war zunächst erfolgreich im Militär, gefolgt von einer aufstrebenden Karriere als Schauspieler, jüngst zum Beispiel im Blockbuster «Transformers: The Last Knight».
Doch längst nicht alles verlief in seinem Leben geradlinig und einfach. Er ging durch dunkle Zeiten in seiner Karriere und in seinem Leben.

«Seit ich jung war, wollte ich stets die Dinge kontrollieren. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich der war, der dafür sorgen muss, dass die Dinge in meinem Leben geschehen. Anderen Menschen zu vertrauen, war für schwierig für mich.»

Das Vorbild fehlte

Er erinnert sich zurück an die Zeit, in der er in New York lebte. Sein Vater war früh gestorben. In den frühen 2000er-Jahren kämpfte er mit dem Image, ein «Gauner, Rowdy und Spieler» zu sein. «Denn mir hatte ein männliches Rollenvorbild gefehlt, das mir sagte, wie ein Mann sein sollte. Ich begann, Geld von meiner Mutter zu stehlen und wurde zum Verbrecher. Mit der Zeit verkaufte ich Drogen.»

«Eines nachts war es, als würde mir eine Stimme sagen, dass ich in die Armee gehen soll.» Ein Gedanke, der Remi passte. Zum Training gehörte eine Überlebensübung in der Kälte Alaskas. «Während ich durch die Wildnis ging, hatte ich genügend Zeit, um mein Leben in der Stille zu reflektieren. Ich überlegte mir, wie ich meine Mutter behandelte und andere Menschen, die ich liebte. Ich sehnte mich nach elterlicher Gegenwart.»

Tiefpunkt erreicht

Als er am tiefsten Punkt angelangt war, stellten sich Suizid-Gedanken ein. «Ich wusste nichts über die Bibel, doch ich begann, buchstäblich nach Jesus zu schreien», blickt Remi Adeleke zurück. Er umgab sich mit Christen, welche die Bibel kannten. «Alles, was ich wollte, war, mit ihm zusammen zu sein.»

Wieder war es, als würde er eine Stimme hören, diesmal ging es darum, das Militär zu verlassen. «Es war, als würde Gott sagen, dass es an der Zeit ist, weiterzuziehen.»

Gott schweigt

Doch einfach wurde die kommende Zeit nicht. «Ich wusste nicht, wie ich die Rechnungen bezahlen sollte.» Er hatte damit gerechnet, mit seiner Lebensgeschichte und als früherer Navy-Seal ab und an Engagements als Redner zu haben oder als Schauspieler, da er an Castings teilnahm.

«Doch das Telefon klingelte nicht. Ich wurde nervös, wir hatten nur so viel Erspartes, um sechs Monate lang davon leben zu können. Meine Frau war schwanger mit unserem ersten Sohn.» Das Paar erwog eine Scheidung. «Ich war frustriert und wütend.» Doch Gott blieb still.

Das Telefonat

Dann klingelte das Telefon. «Eine Frau, die mich Jahre zuvor für eine TV-Show gecastet hatte, war am Draht. Sie sagte, dass sie mich für einen Film suche, der ab dem kommenden Tag gedreht wird – es handelte sich um 'Transformers'.»

Er begann als Nebendarsteller, dann geschah etwas Aussergewöhnliches: «Sie sagten, der Regisseur wolle die Rolle zu einer Hauptfigur wandeln. Sie fragten mich, ob ich bereit sei, für den Rest der Produktion zur Verfügung zu stehen.»

Zusammenfassung: Gott

«Wenn man meine Geschichte von der Bronx zum Militär, zur Hochzeit, zum Vater und nun zu einer Schauspiel-Karriere anschaut, gibt es nur ein Wort, um das zusammenzufassen: Gott!» Gott sei die ganze Zeit über bei ihm gewesen: «Er hat das Gute gesehen und das Schlechte. Er hat all das verwendet, um mich dahin zu bringen, wo ich heute bin.»

Heute ist Remi ein Nachfolger von Jesus. «Ich erlaubte Gott, alles in meinem Leben zu tun. Wenn es bedeutet, nächste Woche aus der Schauspiel-Karriere auszusteigen, so ist es das. Wenn er mich zurück im Militär will, ist das in Ordnung. Wenn ich vollzeitlich im christlichen Dienst sein soll, soll es so sein.»

«Gottes Plan für mein Leben ist besser als jeder Plan, den ich haben könnte. Selbst wenn seine Pläne für mich keinen Sinn zu machen scheinen. In seinen Plänen ist alles, was ich brauche. Und all das ist nicht nur gut für mich, sondern auch für meine Familie.»

Zum Thema:
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Datum: 28.06.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / I am second / HelloChristian

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