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Fünf Kinder von fünf Frauen

Dwight Howard: Der «verlorene Sohn» kehrt um

Er war der Liebling aller. Verheissungsvoll startete Dwight Howard in seine Sportler-Karriere. Doch – einst behütet aufgewachsen – sei er wie ein Kind gewesen, das Süssigkeiten nicht kannte und plötzlich alles haben konnte, was es wollte, erinnert sich Howard. Scherben, Zerbruch und tiefe Täler folgten; zuletzt dachte er an einen Rücktritt und erinnerte sich plötzlich auf Gott.

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Dwight Howard
Drei Jahre, nachdem Dwight Howard in der wichtigsten Basketball-Liga der Welt, der NBA, durchstartete, kam sein erstes Kinder zur Welt. Das Kleine hiess Braylon. Als diese Nachricht 2007 um die Welt ging, zersplitterte sein Image als ergebener Christ.

«Ich schämte mich, denn ich hatte so oft erzählt, dass ich Christ bin und meinen Glauben der ganzen Welt mitgeteilt – und nun stand ich da mit einem Baby», erinnert sich Howard. «Meine Eltern verurteilten mich und mit ihnen viele andere.» Seine christliche Gemeinde fühlte sich für ihn nicht mehr wie ein sicherer Hafen an.

«Alles ausprobiert»

Die Abwärts-Spirale begann. «Mich dünkte, ich würde meine Beziehung mit Gott nicht mehr brauchen und das schmerzte sehr.»

In den nächsten sechs Jahren wurde Howard Vater von vier weiteren Kindern: Jayde, Layla, David und Dwight III. Auch dies wurde publik, ebenso die Kämpfe um Unterstützungsgelder mit den insgesamt fünf verschiedenen Müttern.

Lange sei er behütet aufgewachsen, dann habe er plötzlich alles ausprobieren wollen. «Ich hatte so viel über Clubs und Stripclubs gehört und ich dachte mir, warum nicht ausprobieren und Party machen wie die älteren Jungs. Du bist jung, du bist im Fernsehen und all diese schönen Frauen kommen zu dir.»

Wie ein Kind ohne Süssigkeiten

Zu diesem Zeitpunkt habe er sich wie ein Kind gefühlt, das in seinem ganzen Leben nie Süssigkeiten gehabt habe und das nun plötzlich alles haben konnte, was es wollte. «Wenn du noch immer ein Kind bist – was ich noch war –, willst du immer mehr.»

Heute bereue er, dass er nicht verantwortungsvoller gewesen sei. «Ich hätte mehr Verantwortung übernehmen sollen, doch ich habe es verbockt. Die Kinder sehe ich aber nicht als Fehler an, sie sind ein Segen.»

Vom Liebling zum schwarzen Schaf

Nachdem sein Privatleben ausser Kontrolle geriet, stockte auch die Profikarriere. Vor wenigen Saisons, gerade bei den Houston Rockets engagiert, dachte er gar an den Rücktritt.

Doch dann suchte er Hilfe bei Pastor Calvin Simmons, der schon für Hunderte Sportler dagewesen ist. «Dwight wurde vom Liebling der NBA zum schwarzen Schaf. Er realisierte, dass er Dinge falsch gemacht hat und eine Änderung nötig ist», erklärt Simmons.

Mehrere Tage lang hörte Simmons dem Basket-Star zu. «Als Dwight in Orlando war, schaute er zu seinen Teamkollegen auf, die 28 waren, eine Frau und zwei Kinder hatten und abends zum Essen ausgingen. Das wünschte er sich – eine echte Beziehung mit einem Mädchen.» Doch dann sei er gefallen und habe sich nicht für würdig gehalten, um wieder aufzustehen.

Der verlorene Sohn

Nun brachte Dwight Howard sein Leben mit Gottes Hilfe wieder auf die Reihe. Zudem entschied sich der Charlotte-Hornets-Besitzer Michael Jordan, Howards Karriere zu revitalisieren und ihn zu verpflichten – es sollte nun sein viertes Team innerhalb von sechs Jahren werden.

Die vergangenen Jahre verliefen nicht nach der schönen beliebten Bilderbuch-Karriere, bestehend aus Zuckerguss mit Happy-End an allen Ecken und Enden. Inzwischen hat sich Dwight Howard aber wieder aufgerichtet und geht mit Gott voran. Deshalb wird er verschiedentlich mit dem verlorenen Sohn verglichen, der seine Erfüllung nicht findet, sondern strandet und dann zu Gott, seinem Vater, zurückkehrt (Die Bibel, Lukasevangelium, Kapitel 15, Verse 11 bis 32).

Zum Thema:
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Datum: 22.09.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Post

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