Schauspieler mit Glasknochen-Krankheit

«Ich bin genauso, wie Gott mich haben wollte – und es ist gut so»

Seit 2009 spielt Atticus Shaffer (19) eine der Hauptrollen in der «ABC»-Comedy-Serie «The Middle». Der junge, populäre Schauspieler, der von seiner Mutter die Glasknochen-Krankheit geerbt hat, ist bekennender Christ. Er sagt, es sei wichtig, «stark und couragiert» zu seinem Glauben zu stehen, auch wenn das in Hollywood schwierig sein könne.

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Atticus Shaffer spielt in der Serie «The Middle» mit.
«In dieser Welt ist es wichtig, dass wir stark und couragiert in unserem Glauben stehen», sagte Atticus Shaffer in einer Gesprächssendung im «Dove Channel». Es gehe darum, wie man seine Prioritäten setze. «Wenn ich mit deiner Meinung nicht einverstanden bin, attackiere ich dich deswegen nicht, ich stehe einfach zu dem, was ich glaube.»

Shaffer, der 19 Jahre jung ist, hat bereits etliche wichtige Rollen besetzt («Hancock», «My Name is Earl», «Shake it up – Tanzen ist alles»). Er trat auch als Sprecher in «Der Fisch-Club» oder im «Disney»-Animationsfilm «Frankenweenie» auf.

Positiv trotz Erbkrankheit

Atticus Shaffer ist von der Erbkrankheit Osteogenesis imperfecta betroffen, die im deutschen Sprachraum auch als Glasknochen-Krankheit bekannt ist, weil die Knochen sehr brüchig sind. Eine von 15'000 Personen ist davon betroffen.

Sein Glaube erlaube es ihm, positiv auf alle Aspekte des Lebens zu schauen – selbst mit dem unheilbaren Umstand der Glasknochen-Krankheit. «Ich bin genau so, wie Gott mich haben wollte. Das ist gut so. Diese Krankheit ist nur ein minimaler Teil von mir – das definiert mich nicht.»

«Nichts ist unmöglich»

Absolut nichts sei unmöglich, wenn man Gott an seiner Seite habe. «Ganz ehrlich: Ich bin einfach ein etwas kleinerer, normaler Teenager. Ja, ich habe etwas besondere Umstände und muss deswegen in manchen Situationen vorsichtiger sein. Doch davon abgesehen bin ich einfach Atticus.»

Shaffer sagte zudem, dass er christliche Musik möge. Zu seinen Lieblingsgruppen gehören die «Casting Crowns», «Third Day» und «Thousand Foot Krutch». Regelmässig besucht er seine christliche Gemeinde in seiner Wohngegend. Sein Wunsch ist es, durch seine Bekanntheit andere Menschen auf Christus aufmerksam zu machen.

Er will andere ermutigen

Er wolle die Leute ermutigen, indem er sage: «Es ist kein Zufall, dass ich hier bin. Ich bin sehr gesegnet und ich lobe Gott, dass ich in der Lage bin, etwas zu tun, das mir Freude macht.»

Er versuche jede Chance zu nützen, um über seinen Glauben zu sprechen. «Ich habe meine Kreuzhalskette, die ich die ganze Zeit trage und meine Mutter kauft mir interessante und coole christliche Shirts. Selbst wenn ich es nur auf einem Set trage und die Leute sehen, dass ich Christ bin, ist das ein kleiner Sieg für mich.»

 

Zum Thema:
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Datum: 18.12.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Gospel Herald

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