Nicola Berner

Jesus Christus – unser Transformator

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Lacht gern: Magno
Transformation, Verwandlung der Persönlichkeit, ist unmittelbar an den Transformator gebunden: Jesus Christus. Nicola Berner erlebt dies bei Kindern in den Elendsvierteln von Belém im Norden Brasiliens.

Die Bibel zeugt davon, dass wenn Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus fanden, sie Heilung erfahren durften und von ihren Lebensabhängigkeiten befreit wurden. Jesus lebte in völliger Abhängigkeit vom Vater. Jesus will auch heute Leben verändern und will uns dazu gebrauchen. Dies kann allerdings nur zur Realität werden, wenn Er in uns lebt und durch uns handeln darf. Sind wir bereit aus dieser Abhängigkeit zu leben?

Wer gibt mir eine Chance?

Ich gehöre zum Präventionsteam von Pró VIDA. Unsere Herausforderung liegt in den vielen Armutsvierteln von Belém. Gewalt, Kriminalität, Drogen, zerrüttelte Familien, Hunger und Orientierungslosigkeit gehören dort zum Alltag. In dieser harten Realität wachsen tausende von Kindern und Jugendliche auf und haben meist keine andere Chance, als in die Fussstapfen ihrer Eltern zu treten und somit immer weiter abzusinken.

Ihr Alltag ist hart. Viele müssen bereits sehr früh das Überleben der Familie sichern helfen. Sie verkaufen Salgadinhos (Salzgebäck) auf dem Markt oder verdienen einige Centavos indem sie die Fahrräder vor dem Supermarkt bewachen. Viele Leben in den bocas de fumo (Umschlagplatz von Drogen) und lernen viel zu früh, was dort alles abläuft. Sie sind Opfer von Missbrauch, Gewalt und besonders von fehlender Hilfe, Liebe und Fürsorge. In dieser hoffnungslosen Umgebung wollen wir Jesus Christus, die Hoffnung der Welt, bekannt machen.

Magno

Zum Beispiel Magno, den wir im Sommerferienprogramm (EBF) kennen lernten. Er ist zwei Jahre alt und lebt mit seiner allein erziehenden Mutter in einem boca de fumo in den Cabanagem. Ihr erstes Kind, das sie im Alter von 12 Jahren bekam, lebt bei einer anderen Familie. Als ich Magno nach Hause brachte, sagte er zu mir: „Tante, warum kann ich nicht bei dir bleiben?“

Oft fehlen uns Zeit, Kapazität und auch richtigen Antworten - aber Jesus kann aus diesem Leben etwas machen! Jesus, 3 Jahre alt, ist Teil der Pepe-Vorschule in den Cabanagem. Er lebt bei seinen Grosseltern, da sein Vater seit seiner Geburt untergetaucht und seine Mutter seitdem völlig abgestürzt ist. Die ersten Wochen waren alles andere als leicht mit unserem Jesus, denn er sprach nicht, sondern er schrie nur. Maria, eine der Pepe-Lehrerinnen drückte es so aus: "Unser Jesus hat nichts von Jesus". Heute schreit er nicht mehr, sondern singt voller Begeisterung Kinderlieder. Sein Lieblingslied ist: Ich kann ein Missionar sein, indem ich meinen Freunden von Jesus erzähle. Meine Erwartung ist, dass Jesus einmal Missionar wird. Wir können das nicht bewirken, aber Jesus kann!

Jesus kann das!

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Unterwegs zu einer besseren Zukunft: Gabriel und Rafael
Rafael (11) und Gabriel (12) verbrachten ihre ersten Lebensjahre mit ihrer Mutter Ivanilda auf der Strasse. Sie hatte grosse Probleme und wurde bereits mit 26 Oma, da ihre Tochter Erika wie sie mit 13 Jahren ihr erstes Kind bekam. Ich traf Rafael und Gabriel häufig allein und verstört auf der Strasse spielend, seit Tagen ohne Essen und total verwahrlost. Seit Februar sind die beiden in Promic in Imperatriz und dürfen dort Gottes Liebe und seine Fürsorge ganz praktisch erfahren. Ivanilda ist seit dem 1. Juli in einem christlichen Entziehungszentrum.

Wir haben das Vorrecht mit vielen Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu sein. Mit diesem Vorrecht wächst zugleich die Verantwortung und das Verlangen zu sehen, wie Jesus diese Leben verwandelt. Wir sehnen uns danach, dass Jesus in diese Leben eingreift und sie von Grund auf verändert. Bitte beten Sie für uns, dass wir unsere Verantwortung wahrnehmen lernen, aus der Abhängigkeit von Jesus zu leben. Und bitten Sie, dass viele eine ganzheitliche Veränderung in ihrem Leben durch unseren Herrn Jesus erleben dürfen.

Ich war verloren, aber nun bin ich gefunden worden.
So weit entfernt, doch nun bin ich heim gekommen.
Ich war verloren, aber nun bin ich gefunden worden.
Ich war blind, doch nun kann ich sehen.
Ich weiss nicht wie, doch es geschah als Er mich berührte.

Nicola Berner arbeitet im Strassenkinderprojekt Pro Vida der Schweizer Allianz Mission in Brasilien.

Autorin: Nicola Berner, Bearbeitung Livenet

Datum: 01.03.2007
Quelle: SAM

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