Sehnsucht

„Ich fiel in ein tiefes Loch“

Zoom
Sehnsucht nach mehr: Monika Lüthi
Unsere Ehe schien in bester Ordnung zu sein. Wir hatten mit 21 geheiratet; ein Jahr später bekamen wir unseren ersten Sohn, zwei Jahre später den zweiten. Doch in mir wuchs immer mehr die Erkenntnis: Das kann doch nicht das ganze Leben sein! Ich fühlte eine unerklärliche Sehnsucht.

So begann ich eine aussereheliche Beziehung. Dies hatte zur Folge, dass unsere Ehe nach 16 Jahren geschieden wurde. Nun stand ich da mit zwei Kindern. In einem Altersheim fand ich Arbeit. Die Beziehung zum Freund geriet ins Wanken, aus unerklärlichen Gründen. Wir drehten uns im Kreis, wussten nicht weiter. Schliesslich verliess er die Wohnung.

Kein Ausweg

In diesem Moment spürte ich, was Liebe ist. Als wäre ein Vorhang vor meinen Augen weggezogen worden. Es war brutal zu sehen, wie egoistisch ich mich mein Leben lang verhalten hatte. In einem Augenblick wurde es mir bewusst. Und ich merkte, ich selbst kann nichts ändern an der Situation. Ich fiel in ein tiefes Loch, aus dem ich keinen Ausweg sah.

Am Abend im Bett spürte ich: Jetzt kann mir nur noch das Gebet zu Gott helfen. Ich kannte ihn nicht. So sagte ich: „Wenn es dich gibt, Gott, dann musst du mir die Lösung für mein Problem geben.“

Es waren nur kurze Worte. Ich erwartete nichts. Aber Gott ist mir in dieser Nacht begegnet!

Der Traum

Er schenkte mir einen Traum, wo ich die Lösung schwarz auf weiss aufgeschrieben sah. Von diesem Moment an wusste ich: Es gibt einen Gott, der lebt!

Das war im September 1998. Es brannte in mir, mehr von diesem Gott zu wissen. Aber ich konnte mit niemandem darüber reden. Ich hatte keine Menschen um mich, die für mein „Gott-Problem“ Verständnis hatten.

Am folgenden Sonntag hatte ich ein Drängen in mir, in eine Predigt zu gehen. So schlich ich mich buchstäblich in die Freie Evangelische Gemeinde am Ort rein. Alles was ich wollte, war einfach mehr von diesem Gott zu hören. Die Predigt war ein Volltreffer. Mein Hunger war noch mehr geweckt. Zu Hause nahm ich die Bibel hervor. Plötzlich konnte ich begreifen, was da stand.

Viele Fragen

Aber ich wollte mehr – und vor allem schneller – erfahren von Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. In einem Alphalive-Kurs, einer Einführung in den christlichen Glauben, wurden viele meiner Fragen beantwortet. Mein Leben fing an, sich zu verändern.

Allerdings erlebte ich nicht, dass damit alle meine Probleme gelöst waren. Nein, ganz und gar nicht, dann fangen sie erst recht an! Aber gut zu wissen, dass Gott für alle Probleme, kleine und grosse, die Lösung schon kennt.

Lesen sie auch Teil 2:
Probleme über Probleme - aber Gott kennt die Lösung

Teil 3:
Michel kommt nicht mehr zurück

Autorin: Monika Lüthi


Quelle: Livenet.ch

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Diese Artikel könnten Sie interessieren

«Ich glaube an Gott!»
In ganz Europa finden durch die Alpha-Kurse (in der Schweiz Alphalive) jährlich tausende Menschen Antworten auf Lebensfragen und zum Glauben an Jesus...
Neues Leben
«Dieser Unfall musste sein.» Daran zweifelt der Unternehmer Peter Niedermann aus dem Zürcher Oberland keinen Moment. Doch sein Geschäft musste er...
Alphalive-Kurs
Über 40'000 Menschen haben in den letzten neun Jahren einen Alphalive-Kurs in der Schweiz besucht. Er bietet den Teilnehmern eine zwangslose...
Sehnsucht
Unsere Ehe schien in bester Ordnung zu sein. Wir hatten mit 21 geheiratet; ein Jahr später bekamen wir unseren ersten Sohn, zwei Jahre später den...

Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

-> Sponsorlauf für Jugendliche in Kolumbien und Robi Olten<-