Gebet für Kranke

«Wichtig wäre, zuerst zu beten»

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«Gott hat mich geheilt»: Susanne Krebs.
Ihr Mann starb an einer Krankheit. Deshalb stand Susanne Krebs Gebeten für Heilung skeptisch gegenüber. Bis persönliche Erfahrung ihre Meinung änderte.

Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern arbeitete Susanne Krebs in einem afrikanischen Land mit den Wycliff-Bibelübersetzern. «Doch dann wurde mein Mann krank.» Gelbsucht. Die Familie reiste in die Schweiz zurück. Er wurde gepflegt. «Wir beteten viel für ihn.» Für kurze Zeit wurde es besser. Dann wurde seine Gesundheit akut schlechter, wenig später verstarb er. Das war vor 25 Jahren.

«Danach konnte ich nicht mehr richtig mit Gebeten für Kranke umgehen.» Für ihre Kinder habe sie oft für Gesundheit gebetet. «Ich wusste auch, dass Gott noch heute heilen kann. Aber bei schweren Krankheiten stand für mich die Medizin im Vordergrund.»

«Das will ich erleben»

Dann aber besuchte sie eine Gebetsleiterschule im Gebetshaus in Amden. Ein Thema: Heilung. «Das war für mich eine grosse Herausforderung, der ich mich aber stellte.»

Manche würden sagen, Gott heile heute nicht mehr. Andere sagen, er tue es. «Ich glaube, dass Gott tun kann, was er will. Aber in seinem Wort sagt er, dass Jesus alle Krankheit getragen hat. Er kann heilen und ich sagte, dass ich das erleben will.»

Geheilt

Seit ihrer Jugend hat Susanne Krebs eine starke Pollenallergie, dazu hat sich später auch Asthma «gesellt». In diesem Seminar liess sie nun für sich beten. «Ich spürte, wie etwas von mir wegging.» Seither sei die Krankheit verschwunden und sie brauche keine Medikamente mehr, auch wenn sie diese für alle Fälle bei sich habe. Sie habe anschliessend mit anderen gebetete, die hätten ähnliches erlebt.

«Kurz darauf telefonierte mir eine Freundin, die eine starke Allergie hatte. In der Schule musste man ihr damals sogar ein kaltes Tuch auflegen, weil ihre Augen derart geschwollen waren.» Nun war es wieder schlimm und sie fragte mich nach Medikamenten. «Sie hatte fast keine mehr und hatte gehört, dass ich meine nicht mehr brauchen würde. Ich hatte ihr von meiner Heilung berichtet.»

Während sie sich auf den Weg zu mir machte, spürte ich, dass ich zuerst mit ihr beten sollte. «Zuerst brachte sie ein paar Verfehlungen in Ordnung. Dann betete ich für sie um Heilung.» Sie ist noch am gleichen Abend geheilt worden.

Mut haben

Dass alle durchs Gebet geheilt werden, könne sie nicht sagen. «Aber ich glaube, dass Gott viel mehr heilen möchte, wenn wir ihn darum bitten.» Dies wäre auch dem Gesundheitswesen förderlich. «Es würde bedingen, dass wir wirklich den Mut haben, um Heilung zu beten. Oft greift man zur Medizin und wenn die nichts hilft, dann betet man. Wichtiger wäre, zuerst zu beten. Und wenn die Medizin dann noch nötig ist, dafür danken, dass wir sie haben.»

Ihre Heilung erfuhr Susanne Krebs mitten in der Pollensaison, anfangs Mai 2009. «Heute ist es für mich keine Frage, dass Gott heilen kann und will. Und ich habe auch vor der nächsten Pollensaison keine Angst.»

Webseite: www.tgg-gsundheit.ch

Quelle: Jesus.ch

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