Crissy Moran

Pornostar wendet sich Jesus zu

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Crissy Moran.
Crissy Moran ist eine in den USA äusserst beliebte Pornodarstellerin. Jetzt kehrt sie diesem Business den Rücken zu, weil sie zum Glauben zurückgefunden hat.

Ihr Geld verdiente Crissy bisher mit Nacktaufnahmen und Porno-Filmen – unter anderem posierte sie für das berühmte "Hustler"-Magazin.

Damit ist nun definitiv Schluss: Crissy informiert ihre Fans auf ihrer MySpace-Seite über ihren Entscheid . Sie werde sich nie wieder für Nacktfotos oder Porno-Aufnahmen ausziehen, teilt sie ihren Fans im Internet mit. In einem ausführlichen Bericht schildert sie, wie sie nun in Jesus Christus „die grösste Liebe meines Lebens gefunden“ habe.

Zerüttete Familienverhältnisse

Ursprünglich stammt sie aus einer christlichen Familie. Ihr Vater war Pastor. Mit elf Jahren wandte sie sich dem christlichen Glauben zu. Doch ihre vermeintlich heile Welt zerbrach, als ihr Vater Alkoholiker und die Ehe ihrer Eltern geschieden wurde.

Als Teenager litt sie an Depressionen und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie hielt sich für hässlich, obwohl Jungen und Männer ihr immer wieder anzügliche Bemerkungen nachriefen, schreibt sie. Ihr ganzes Leben sei geprägt gewesen von der "Suche nach Liebe und Anerkennung" – gefunden hat sie bloss Sex und Geld. Den Ekel vor sich selbst betäubte sie mit Alkohol und Drogen.

Beten brachte die Wende

Nach sechs Jahren in der Porno-Branche entdeckte sie durch den Freund ihres Verlobten neu die Kraft des christlichen Glaubens. Als Crissy Moran mehr darüber hören wollte, beteten die beiden zusammen. In dem Moment habe sie gespürt, „wie Gottes Liebe mich ganz ausfüllte“. Sie habe geweint und sich vorgenommen, „nie wieder in die Dunkelheit zurückzukehren“. Sie habe die Beziehung zu ihrem Verlobten aufgelöst und unter Christen neue Freunde gefunden.

„Nächsten Monat bin ich pleite“

Crissys erschütternder Blogeintrag endet mit den Worten: "Ich werde nächsten Monat total pleite sein. Ich gebe alles auf für Gott. Denkt einmal darüber nach, was er für uns getan hat. Er ist am Kreuz gestorben für unsere Sünden. Wenn er das für mich tun kann, dann sollte ich mehr als willig sein, meine Besitztümer aufzugeben. Wenn er beschliesst, mir alles zu nehmen, werde ich ihm dennoch folgen. Ich weiss, dass meine Suche nach Liebe nun beendet ist! Ich habe die eine grosse Liebe meines Lebens gefunden...Jesus Christus! Es ist so, dass er immer schon da war! Ich habe ihn bloss weggestossen.“

Inzwischen bete sie regelmässig für ihre früheren Freunde aus der Porno-Branche: “Ich hoffe, meine Geschichte hilft anderen Menschen, nicht die gleichen Fehler wie ich zu machen – Gott ist Liebe."

Quelle: MySpace/idea/Voralberg online/Livenet

Datum: 19.12.2006

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