News   Vermischtes  
HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt 02.09.2010  
   News

   Schweiz

   International

   Kirche & Werke

   Ethik &
   Gesellschaft


   Religiöses

   Wirtschaft

   Gesundheit &
   Umwelt


   Wissen & Technik

   Freizeit & Sport

   Vermischtes

   Kurzmeldungen

   YouthTicker

   Audio-Beiträge

   Video-Beiträge

   Artikelpool
   Magazin
   Jesus
   Ratgeber
   Information

   Service

   Ihr eigenes
   Stück Jesus.ch

   Glaubensfragen
   & Lebenshilfe

   E-Mail@jesus.ch

   Internet-Zugang

   Cartoons  Cards

   Links & Adressen

   Buch & Musik

   Anzeigen

   Jobs   Kontakte

   Video-Andachten

   > mehr Service

   Werbung

    
    
    
    

   Special

   Fussball-WM:
   Südafrika 2010

   Mein Blog

   Jesus.ch-Print

   Pixel4Jesus.com

   Meditation

   Youthmag

   Kreativgalerie

   Beten tut gut!

   Bild der Woche

Unterkategorien:
Humorvolles | Communiqué | Wort zum Sonntag | Good News | Publireportage | Jesus.ch | Kultur

Sterne können nicht lügen – Menschen schon

 
Astrologie
Es gibt keine Beweise für einen Einfluss der Himmelskörper auf das menschliche Verhalten
Die Sterne haben keinen Einfluss auf menschliches Verhalten. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Statistiker der «Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften» (GWUP) in Rossdorf bei Darmstadt. Deshalb schliessen die Wissenschaftler die «Akte Astrologie».

Es bleibt dabei: Die Astrologie findet bei wissenschaftlich orientierten Forschern keine Bestätigung. Auch die aufsehenerregende «Akte Astrologie» von Gunter Sachs kann endgültig geschlossen werden. Zwei Statistiker der «Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften» (GWUP) haben etliche der in «Akte Astrologie» beschriebenen Studien mit eigenen Datensätzen nachgerechnet. Ergebnis: ein paar schwache Effekte. Aber kein Beleg für einen Einfluss der Sterne auf Partner- und Berufswahl, Scheidungen oder Todesursachen.

Unstatthafte Zusammenhänge konstruieren
In Europa nimmt die Zahl der Störche seit Jahrzehnten ab - ebenso sind die Geburtenzahlen rückläufig. Ist dies ein Beleg dafür, dass der Storch die Babys bringt? Gewiss nicht. Und ebenso wenig leben «Fische»-Geborene gefährlicher als andere Menschen, wie eine Unfallstatistik nach Sternzeichen einer österreichischen Versicherungsgesellschaft nahelegt. In Wahrheit gibt es einfach nur besonders viele Menschen mit diesem Sternzeichen. Und so kann man in grossen Datenmengen scheinbar sehr merkwürdige Effekte entdecken.

«Der Zusammenhang kann also völlig bedeutungslos sein», erklären die Wiener Psychologen Ivo Ponocny und Elisabeth Ponocny-Seliger. «Oder auch ganz andere Ursachen haben.» Welche, darauf kamen die beiden Statistik-Experten, als sie mit finanzieller Förderung der GWUP aktuelle Daten der amtlichen Bevölkerungsstatistik Österreichs auswerteten. Ziel der Untersuchung war es unter anderem, den Bestseller «Die Akte Astrologie» von Gunter Sachs auf den Prüfstand der Wissenschaft zu stellen.

Schützen und Widder werden Landwirte...
Der Industriellenerbe, Fotograf und Mathematiker hatte vor zwölf Jahren behauptet, «den wissenschaftlichen Nachweis eines Zusammenhangs zwischen den Sternzeichen und dem menschlichen Verhalten» erbracht zu haben. Die GWUP-Mitglieder Ivo Ponocny (MODUL Universität Wien) und Elisabeth Ponocny-Seliger (Sigmund Freud Privatuniversität Wien) konnten nun feststellen, dass es in der Bevölkerungsstatistik zwar durchaus einige schwache «Geburtsagseffekte» gibt - jedoch wenig Veranlassung dazu besteht, diese als Beleg für die Richtigkeit der Astrologie anzusehen.

«Schütze»- und «Widder»-Geborene beispielsweise ergreifen überdurchschnittlich häufig den Beruf des Landwirts. Die Sterne? Oder nicht doch einfach die Eltern? Eher wirkt sich hier wohl aus, dass viele Eltern dieser Landwirte selbst Landwirt sind und offenbar eine Geburtenplanung praktizieren, welche den Zeitpunkt der Niederkunft in die Wintermonate verlegt, weil sie durch den Sommer sich voll auf die Arbeit konzentrien müssen.

Ähnliches lässt sich beim Thema Bildungsabschlüsse beobachten: Menschen mit dem Sternzeichen Krebs oder Jungfrau werden auffallend seltener Akademiker als andere. Dieses Phänomen lässt sich plausibel durch das jüngere Einschulungsalter erklären. Da die Schule in der Regel im Spätsommer beginnt, werden «Krebs»- und «Jungfrau»-Geborene «gerade noch so» eingeschult, was einen Entwicklungsnachteil gegenüber ihren älteren Klassenkameraden bedeutet.

...Jungfrauen und Steinböcke Fussballer
Auch Sportvereine kennen solche Geburtstagseffekte. So hatte Sachs in seiner «Akte Astrologie» geschrieben, dass unter den Sternzeichen Jungfrau und Steinbock mehr Fussballspieler zur Welt kommen. Das ist richtig - und lediglich den traditionellen Stichtagen für die Einteilung in Altersklassen geschuldet. Denn relativ ältere Kinder zeigen in derselben Altersklasse tendenziell stärkere Leistungen als die jüngeren. Und setzten sich daher leichter durch und bleiben dieser Sportart länger treu als weniger erfolgreiche Spieler.

Viele weitere Beobachtungen in «Die Akte Astrologie», wie etwa zu Selbstmorden, Eheschliessungen oder Scheidungen, konnten Ivo Ponocny und Elisabeth Ponocny-Seliger indes gar nicht bestätigen. Und wenn, dann waren diese - wie auch schon bei Sachs - «für ernst zu nehmende Aussagen über einzelne Personen viel zu schwach».

Fazit der beiden Wissenschaftler: «Weil Sternzeichen und Geburtstage aneinander gekoppelt sind, kann ein Geburtstagseffekt leicht als astrologischer Effekt erscheinen.» Tatsächlich handele es sich aber um ein recht irdisches Phänomen. Die «Akte Astrologie» könne man deshalb schliessen, schreiben sie in der Zeitschrift der GWUP. Die Studie «Akte Astrologie» ist in der Zeitschrift Skeptiker 4/2009 erschienen.

Der Gesellschaft gehören über 900 Wissenschaftler und wissenschaftlich Interessierte an, die sich für Untersuchungen parawissenschaftlicher Behauptungen einsetzen. In Rossdorf unterhält die Gesellschaft ein «Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken».

Links zum Thema:
Hellseher führen hinters Licht
Der Geldtransporträuber, sein biblischer Glaube und die Astrologie
«Alles Hokuspokus» - Sonntagszeitung hinterfragt Astrologie
Astrologen widersprechen sich gegenseitig
Vorhersagen von Nostradamus, Astrologie und biblische Prophezeiungen


Quelle: GWUP
Datum: 10.12.2009

  Artikel versenden
Druckansicht

  Letzte Meldungen:
International
Keine Steuergelder für Moscheen
Die italienische Regierung lehnt die steuerrechtliche Anerkennung islamischer Gemeinschaften ab. Als Grund wird Polygamie und die Missachtung von Frauenrechten angeführt. Zwischen Como und...
Religiöses
Erbarmungslose Justiz im Iran
Die drohende Steinigung der Iranerin Sakine Ashtiani empört. Die französische Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy beteiligte sich mit einem offenen Brief an der Protestkampagne - und...
International
Junge Israeli und Palästinenser legten Hass ab
Zwanzig Teenager von beiden Seiten trafen sich vom 20. bis 29. August 2010 zu einem gemeinsamen Lager in Arzier am Genfer See. Trotz ihrer mitgebrachten Vorbehalte und Spannungen lernten sie,...
Vermischtes
Indischer Filmstar dreht Jesus-Film in Israel
In Bollywood ist Pawan Kalyan eine Grösse. Nun spielt er in Israel in einem Film über das Leben Jesu mit.Pawan Kalyan (39), ein bekannter Filmstar aus Indien, reiste nach Israel, um in...
Kirchen, Gemeinden, Werke
Londoner Busplakate fordern Priesterinnen
In London ist die Bus-Kampagne einer katholischen Lobbygruppe für die Priesterweihe von Frauen am 30. August angelaufen. Der Slogan «Papst Benedikt, weihe Frauen - jetzt!» sollen...

Kurzmeldungen:

Vlada erobert Roboclip-Charts
Dave Mustaine in «Guitar Hero»?
Morgen rocken Stryper in der Schweiz
Sächsischer Gemeindebibeltag: Den Glauben erkennbar leben
Spanier will nicht führender Lama sein

Newsletter
Der tägliche Newsticker per E-Mail - komfortabel am Puls der christlichen Szene! [Anmelden]

SMS-News
Topstorys per SMS, Bibel-SMS oder SMS-Gottesdienst.
Weitere Infos und Angebote: www.sms.livenet.ch

  
   TopStorys

   Erbarmungslose Justiz im Iran 
   «Genau hinschauen» – und gut hinhören 
   Der Südsudan vor der Entscheidung 
   Mit dem Browser durch Kanaan 

   Aktuell

   Indischer Filmstar dreht Jesus-Film in Israel 
   Saufen bis alle Hemmung weg ist 
   Adonia veröffentlicht Bibel zum Ausmalen 
   Wenn ein Evangelist über Gier predigt 

   Umfrage

in welcher Stadt blieb Paulus zwei volle Jahre in seiner eigenen Wohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen, predigte das Reich Gottes mit allem Freimut ungehindert? (Apg 28,30-31)
Jerusalem
Antiochia
Rom
  Ergebnis
 Weitere Umfragen

   Suche
   
   

   Newsletter

  Profitieren Sie von unseren gratis E-Mail Angeboten:
Newsticker
Topstories
Pressekommentar
  Hier klicken um zum ganzen News-Angebot zu gelangen

   Erlebt


Copyright © 2001-2006 by jesus.ch Impressum

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service | Da Vinci Code |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | pixel4jesus | Livenet.ch | Gott.info | Lebenshilfe-net.ch |