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Ein Heimspiel für Jesus im Berner Oberland

 
Für einmal stand im Thuner
Für einmal stand im Thuner Lachenstadion nicht der Fussball im Vordergrund (Fotos: Friedrich Häner, www.blueberet.ch).
Im Thuner Lachenstadion hatte Jesus ein Heimspiel. 8000 Menschen kamen ins Berner Oberland, um ihn zu feiern: mit Alphörnern, Band, Laudatio und einer Krone aus Menschen.

Am Samstag, 14. Juni, stieg im Lachenstadion in Thun das «nationale Jesusfest». Rund 8000 Besucher kamen und brachten über 2000 Geschenkpakete mit. Vier verschiedene Hilfswerke verteilen sie jetzt an Bedürftige. Jesus Christus sollte bei diesem Fest nicht nur verherrlicht, sondern auch beschenkt werden, so Initiant Erich Reber.

So wurde auch keine Predigt gehalten, sondern eine Laudatio; von Pfarrer Geri Keller auf deutsch und von Jean-Claude Chabloz auf französisch. Die Anwesenden füllten die Tribüne, einige auch die Leichtathletikbahn. Neben Alphornbläsern und Blechmusikern, die eher traditionelle Lieder spielten, erklangen auch moderne Töne. Dafür sorgte die Worship-Band «Purpur».

Tausende Musiker
 
Farbe bekennen für Jesus.
Farbe bekennen für Jesus.
Die Besucher griffen schliesslich auch selbst in die Tasten und Saiten. Dem Aufruf des Veranstalters folgend, hatten manche ihre eigenen Instrumente mitgebracht. Und so wurde Gott auch durch spontane Musikgruppen angebetet.

Besucherin Tamara Rüfenacht: «Vom Stadion aus sieht man ringsherum die Berge. Für mich war es, als würde der Lobpreis über die Berge gehen. Ich hatte das Gefühl, dass in der geistlichen Welt mehr geschieht, als wir sehen können. Da ist eine enorme Kraft, wenn Gläubige in einer Einheit zusammenfinden.»

Dank aus dem Innersten
Fotograf Friedrich Häner spricht von einer friedlichen Atmosphäre. «Schön war, dass jung, alt und viele Familien da waren.» Lieder und Gebet habe er als intensiv und ernsthaft erlebt, so wie er es noch nie gespürt habe. «Wir erwarteten nicht etwas von Jesus, sondern dankten ihm aus tiefsten Herzen für alles, was er getan hat: dass er bis hierher geholfen hat und dass er weiterhin da ist und die Beziehung zu uns vertieft.»

Reklamation aus Därligen
 
Wer wollte, nahm die eigenen
Wer wollte, nahm die eigenen Instrumente mit.
Wer ein Fest feiert, wird auch von anderen gehört. So war das auch beim Jesusfest. Vor dem Mittagessen rief Erich Reber zu einem Freudengeschrei auf. Das erging etwa fünf Minuten lang und liess offenbar das Oberland beben. Denn sogar die Polizei wurde darauf aufmerksam.

Zwei Beamte fuhren vor; es hatte eine Reklamation gegeben. Die offizielle Mittagsruhe wurde gestört. Statt, wie vorgesehen, vor 12 Uhr erklang der Jubel erst gegen 12.15 Uhr. Die Beschwerde kam aber nicht etwa aus Thun, sondern aus Därligen – aus rund 25 Kilometer Entfernung. Der Wind muss die Töne weit über den See getragen haben.

Krone von «King’s Kids»
Die Jugendbewegung «King’s Kids» verlegte Linien auf dem Fussballfeld. Als sich einige Personen darauf stellten, ergab das von oben gesehen das Bild einer Krone. Jeder einzelne Zacken stand für besondere Ehrentitel Gottes: Retter, Held, Vater, Friedefürst und andere.

 
Ein Schofar-Orchester
Ein «Schofar-Orchester».
Der ganze Anlass dauerte rund sechs Stunden. Tamara Rüfenacht: « Während des ganzen Anlasses regnete es nicht. Manchmal schaute sogar die Sonne hervor. Als dass Jesusfest fertig war, fielen einige Tropfen.»

Webseite:
www.jesusfest.ch

Das Jesusfest im Thun TV

Lesen Sie auch: Jesusfest im Fussballstadion

 
Jubel für Jesus.
Jubel für Jesus.
 
Die festlich geschmückte
Die festlich geschmückte Bühne.

Diese Werke leiten die Geschenke an Bedürftige weiter:
Aktionskomitee für verfolgte Christen (AVC)
Christliche Ost-Mission (COM)
Hilfe für Mensch und Kirche (HMK)
Licht im Osten (LIO)

Fotos: Friedrich Häner, www.blueberet.ch

Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch
Datum: 18.06.2008

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