US-Lebensrechtler: Keine Steuergelder für Abtreibung
US-Lebensrechtler haben über 110'000 Briefe an Kongressabgeordnete gesandt mit der Forderung, bei der Gesundheitsreform keine Gelder für Abtreibung zu sprechen. Dies gab Marjorie Dannenfelser von der Organisation Susan B. Anthony List bekannt. Pro-Life-Aktivisten sind alarmiert darüber, dass das Weisse Haus und der demokratisch beherrschte Kongress beim grossen Paket zur Reform des Gesundheitswesen auch die Abtreibung weiter erleichtern wollen. Bei jeder Schwangerschaft seien zwei Personen involviert, sagte Dannenfelser. Das staatliche Gesundheitswesen müsse darauf abzielen, Mutter und Baby zu respektieren, zu schützen und zu hegen. Das Parlament habe explizit abtreibungsfördernde Massnahmen auszuschliessen. Die 112‘000 Briefe sind laut Dannenfelser bloss ein gutes Viertel der fast 400‘000 Briefe an Kongressabgeordnete in diesem Jahr mit der Forderung, Steuergelder nicht für Abtreibungen zu verwenden. Auf ihrer Homepage schreibt die Organisation, dass in den USA stündlich 158 Abtreibungen gemacht werden. Gebetsversammlung beim Kapitol Die Christian Defense Coalition lanciert gemeinsam mit anderen Organisationen eine weitere Kampagne mit demselben Ziel. Sie wird Gebetswachen, Lobbying, Demos und Gespräche auf dem Kapitol umfassen. Am 13. September startet die Aktion mit 28 Stunden Gebet beim Parlamentsgebäude. Patrick J. Mahoney, Direktor der Coalition, bezeichnete die Verhinderung von steuergeldfinanzierten Abtreibungen als derzeit dringlichste Aufgabe zum Schutz der Ungeborenen. „Wenn Leute in ihrer Grundversicherung auch Abtreibung zugut haben, werden wir mindestens 25 Jahre länger für ein Ende der Abtreibungsgewalt in Amerika kämpfen müssen." Sollten Präsident Obama und die Parlamentsvorsitzende Nancy Pelosi mit ihren Vorschlägen durchkommen, wären Lebensrechtler gezwungen, mit ihren Steuern Abtreibungen zu finanzieren, sagte Mahoney. Obama gebe sich als Politiker, der die Menschenrechte fördere. Er könne doch nicht das Gesundheitswesen „zu etwas machen, das unschuldiges Leben zerstört". Links zum Thema: Webseite der Christian Defense Coalition Webseite der Susan B. Anthony List
Quelle: LifeSiteNews
Datum: 07.08.2009
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