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Ruedi Löffel und Philippe Messerli. |
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Bern. Zwei EVP-Grossräte wollten im Kanton Bern eine Grundsatzdebatte über das Verhältnis von Kirche und Staat führen. Der Grosse Rat hat jedoch den Vorstoss der beiden Motionäre Philippe Messerli und Ruedi Löffel abgelehnt.
Die beiden EVP-Politiker wollten wissen, ob das enge Verhältnis zwischen dem Kanton und den drei Landeskirchen heute noch zeitgemäss sei. Sie sahen die Freikirchen, aber auch andere religiöse Organisationen benachteiligt und forderten von der Berner Regierung einen Bericht zum Verhältnis von Kirche und Staat.
Einen solchen lehnte der Regierungsrat ab und verwies in seiner Antwort vom 4. März auf bereits bestehende Berichte und Gutachten von 1991 und 1994. Seitdem seien keine neuen Gesichtspunkte auszumachen. Die grossen Fraktionen sprachen sich gegen den Vorstoss aus. Das Parlament lehnte die Motion schliesslich deutlich ab.