Die Heiligen Stätten der Bahá'í in Israel wurden Weltkulturerbe
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Der Schrein des Báb am Berg Karmel in Haifa |
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Québec. Das UNESCO Welterbe-Komitee hat die Heiligen Stätten der Bahá'í in Haifa und Akko als Weltkulturerbe anerkannt. Die Religionsgemeinschaft entstand im 19. Jahrhundert. Die 7,7 Mio. Anhänger leben vor allem in Indien, dem Iran, in Schwarzafrika, Südamerika und den USA. Im Mittelpunkt der Lehre steht der Glaube an einen transzendenten Gott, die mystische Einheit der Religionen und die Einheit der Menschheit. Die Ruhestätten (Schreine) ihrer Religionsgründer Báb und Bahá'u'lláh sind die beiden wichtigsten Heiligtümer. Der Báb wurde aufgrund seiner religiösen Überzeugung am 9. Juli 1850 in der iranischen Stadt Täbris hingerichtet. Seine sterblichen Überreste sind in dem Schrein auf dem Berg Karmel in Haifa beigesetzt. Bahá'u'lláh, der im Iran geboren worden war, wurde nach Akko verbannt, das damals Teil des Osmanischen Reiches war, und verstarb dort 1892. Ein Schrein befindet sich in der Nähe des Welterbes der Altstadt von Akko.
Quelle: APD
Datum: 12.07.2008
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