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Staatsbibliothek
Die Staatsbibliothek in Moskau.
«Ich ehre, die mich ehren.» (Die Bibel, 1.Samuel, Kapitel 2, Vers 30)

Welche beiden Namen hatten das längste Hinweisregister in der Moskauer Staatsbibliothek während der Stalinzeit? Es waren nicht die von Lenin oder Stalin oder Marx, sondern die von Jesus Christus und Martin Luther. Ja, sogar dort, im damaligen Zentrum der Gottlosigkeit, machte Gott sein Versprechen aus unserem Tagesvers wahr.

Man mag Jesus Christus ablehnen, lästern und bekämpfen; aber ohne ihn gäbe es kein Rotes Kreuz und keine Genfer Konvention, auch keine Persönlichkeitsfreiheit. Die Sklaverei haben überzeugte Christen abgeschafft, und ohne christliche Hilfswerke sähe es um humanitäre Hilfen in der Welt schlecht aus, all das abgesehen von dem weit wichtigeren heilsgeschichtlichen Aspekt.

Und als Martin Luther begriffen hatte, dass Gott ihm um Christi willen gnädig war, nahm er mutig den Kampf gegen Kaiser und Papst auf. Das hiess, er stellte sich als Einzelner den beiden grössten Mächten der damals bekannten Welt entgegen. Gott hatte ihm unvorstellbaren Mut gegeben, so dass er wie ein starker Eisbrecher die Bahn für die Reformation und ihre weltweiten religiösen, politischen und wirtschaftlichen Folgen freimachen konnte. Dabei kam er, wie sich denken lässt, oft in ganz prekäre Lagen; aber er verliess sich auf Gott. Einmal sagte er zu seinem verzagten Mitstreiter Philipp Melanchthon: »Komm, Magister Philipp, wir wollen den 46. Psalm singen!« Er konnte glauben, dass die Bibel wirklich das Wort des gegenwärtigen, allmächtigen Gottes war, auf den man sich verlassen kann. Könnten wir das doch auch! Dann gäbe es unter den Christen nicht so viele verzagte Zweifler. Und ausserdem: Gott ehrt, die ihn ehren!

Frage:
Was bedeuten Ihnen Gottes Zusagen?

Tipp:
Nehmen Sie ihn beim Wort!

Bibel:
Psalm 46


Quelle: Leben ist mehr

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