Fussballprofi Marcos Senna: Mein grösstes Glück ist Jesus
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Ein strahlender Marcos Senna freut sich auf den nächsten Weltmeistertitel |
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Mit Spanien wurde er 2008 Europameister. Und am Sonntag, 11. Juli 2010, jubelte er mit seinem Nationalteam beim grossen Finale der Fussball-WM in Südafrika. Noch mehr Freude bezieht er aus seinem Glauben. Zwar wurde Marcos Senna überraschend nicht zur WM 2010 aufgestellt, aber er ist stolz auf seine Truppe, mit der er schon so manche Schlacht geschlagen hat. - Lesen Sie hier wichtige Stationen aus seinem übrigen Leben. Am 17. Juli 1976 wird Marcos António Senna da Silva in Sao Paulo, Brasilien, geboren. Er wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und entdeckt schon früh seine Leidenschaft für den Fussball. Bis er 26 Jahre alt ist, spielt er in brasilianischen Vereinen, wechselt dann zum FC Villarreal. 2006 nimmt er die spanische Staatsbürgerschaft an, um in deren Nationalteam spielen zu können. 2008 dann der EM-Titel, für Spanien der erste grosse Sieg seit 40 Jahren. Das Tor seines Lebens schiesst er am 27. April 2008 gegen Real Betis - mit einem Schuss über das halbe Spielfeld. Die ersten Fussballschritte «Ich bin in einer armen Gegend Brasiliens aufgewachsen. Mit sechs hab ich angefangen, auf der Strasse Fussball zu spielen. Fussball war alles für mich. Mit 12 Jahren spielte ich für mein erstes Team in Sao Paulo. Ich war überglücklich und ich war erfolgreich. Mein Ziel stand fest: Ich wollte Profi werden. Und ich glaube, dass mir die Begabung für dieses Spiel in die Wiege gelegt wurde. Das Schöne an Fussball ist: Jeder kann mitspielen, egal, ob reich oder arm. Es ist ein Spiel, das Menschen zusammenbringt.» Mein grösstes Glück «Fussball war mein Leben. Ich wusste nicht viel über Gott oder die Bibel. Als ich 25 Jahre alt war, wurde ich von Freunden in eine Kirche mitgenommen. Und was ich dort erlebte, veränderte meine Leben. Ich hatte viel erreicht, wovon andere träumen. Aber Geld ist nicht die Vorraussetzung für ein glückliches Leben. Ich habe erlebt, dass nur Gott einem echtes Glück, Frieden und Freude schenken kann.» Senna gesteht: «Wenn ich nur davon spreche, werde ich schon ganz glücklich. Zu wissen, dass Gott mein Vater und Freund ist, der mir nahe ist, das hat mein Leben komplett umgekrempelt und mich sehr froh gemacht. Ein Leben mit Gott ist die beste Entscheidung, die man treffen kann. Es gibt nichts in meinem Leben, was ich ohne Jesus tun kann. Jesus ist mein Leben. Er macht einfach den entscheidenden Unterschied.» Die Karriere erreicht ihren Höhepunkt «Die EM 2008 werde ich nie vergessen. Ich erinnere mich, dass schon das Viertel-Finale gegen Italien überwältigend war. Ein Strafstoss entschied das Spiel für uns. Wir feierten den Sieg, als wäre das schon das Finale gewesen, denn jahrelang war Spanien immer wieder spätestens im Viertel-Finale gescheitert. Und zudem war Italien ja der FIFA-Weltmeister 2006.» «Aber es lag alles in Gottes Hand. Wir hatten 90 Minuten mit Nachspielzeit gespielt. Ich war so erschöpft und hatte schon überall Krämpfe. Aber ich war ganz ruhig und spürte, wie der Geist Gottes auf mich kam und mich mit Frieden und Klarheit erfüllte. Ich war in der Lage, gut zu schiessen, Punkte zu machen und meine Aufgabe für Spanien zu erfüllen.» «In der Nacht vor dem Finale konnte ich kaum schlafen, so nervös war ich. Und als es endlich so weit war, war ich richtig heiss auf das Spiel und so dankbar, dass ich dabeisein durfte. Es war ein grossartiger Tag. Ganz Spanien hoffte auf unseren Sieg - und wir siegten! Mit diesem Spiel schrieben wir Geschichte. Zum ersten Mal nach so langer Zeit holten wir einen grossen Titel nach Hause.» Auch in Tälern ist Gott immer da «Meine Karriere klingt toll, aber es war nicht immer alles einfach. Ich war oft verletzt, und das ist natürlich besonders hart, denn Spieler wollen spielen! Aber ich konnte ganz gut mit den Enttäuschungen umgehen. Ich wusste, dass Gott bei mir ist und er meinen Weg in seiner Hand hat. Ich kenne keinen Fussballspieler, der vier Knieverletzungen hatte und trotzdem immer wieder auf dem Level spielen konnte, wie es mir möglich war.» «Mein ganzer Dank und alle Ehre gebührt Gott, dass er mich durch diese Täler geführt hat und mir dabei Mut und Stärke gab. Ich habe immer ganz tief seinen Frieden gespürt. Und ich weiss, dass Gott einen guten Plan mit unserem Leben hat. Wenn ich verletzt bin, dann wird Gott etwas Gutes daraus machen, und er wird mir beistehen. Er wird nie aufhören, auf mich aufzupassen und mich auf meinem Weg zu begleiten. Deswegen kann ich ruhig sein, auch wenn es mal anders läuft, als ich es mir vorstelle.»
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von «Athletes in Action». Das komplette Interview können Sie auf der DVD «Leidenschaft Fussball» sehen, zu beziehen über Athletes.ch oder Aia-deutschland.de.
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch
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