Gegenstimmen

Doch es gibt Menschen, die anders denken. Altmodische Liberale behaupten: »Leid und Kummer sind niemals der Wille Gottes für seine Kinder. … Ich kann nicht verstehen, dass es Gottes Wille sein kann, dass irgendjemand von einem Betrunkenen überfahren wird oder eine junge Mutter an Leukämie stirbt oder jemand schon in der Kindheit Arteriosklerose bekommt und immer schwächer wird.«5

Und es gibt so genannte Neosozinianer (»Open Theists«)6, die sagen: »Gott hat nicht für jedes böse Geschehen einen besonderen göttlichen Plan. Wenn ein zwei Monate altes Kind an einem schmerzhaften unheilbaren Knochenkrebs leidet, bedeutet das Leiden und Tod, und das ist einfach sinnlos und böse. Der Holocaust ist sinnlos und böse. Vergewaltigung und Zerstückelung eines jungen Mädchens ist sinnlos und böse. Der Unfall, der den Tod meines Bruders verursachte, war eine Tragödie. Gott hat mit diesen Ereignissen nichts Besonderes vor.«7 »Wenn eine Person einer anderen Person Schmerzen zufügt, glaube ich nicht, dass wir bei diesem Ereignis nach einer ›Absicht Gottes‹ suchen müssen. Ich weiss, dass Christen häufig von >Gottes Absicht

Fortsetzung: Standhaft im Leid


Autor: John Piper
Quelle: Standhaft im Leiden

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