Wünschelruten: bei Test durchgefallen

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Rossdorf. Menschen mit der angeblichen Begabung der Strahlenfühligkeit behaupten, mittels einer Haselnuss- oder Weidenrute, verschiedene Dinge aufspüren zu können. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Wasser oder Öl. Zwölf von ihnen wollten jetzt ihre Fähigkeiten wissenschaftlich beweisen. Ergebnis: Alles Zufall und purer Aberglaube. Mit Wissenschaft hat das Ganze nichts zu tun.

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Amerikaner James Randi in Zusammenarbeit mit der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)“ in Rossdorf bei Darmstadt einen Test für Wünschelrutengänger.

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James Randi
Seit 1986 bietet der 76-jährige Skeptiker Randi demjenigen ein Preisgeld von einer Million Dollar, der unter wissenschaftlichen Bedingungen beweisen kann, dass er paranormale Fähigkeiten besitzt. Insgesamt hat Randi bereits über 200 Leute getestet.

Diesmal mussten die Kandidaten einen Parcours mit zehn Eimern durchlaufen. Unter ihnen befand sich in zufälliger Auswahl das Material, das aufgespürt werden sollte. Die Auswertung der Trefferquote ergab jedoch eine deutliche Bestätigung der Zufallshypothese. Ein Beweis für die natürlichen oder angeblich übersinnlichen Fähigkeiten der Wünschelrutengänger konnte auch dieses Mal nicht erbracht werden.

Datum: 25.04.2005

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