Ein Saudi-Araber hat in Zürich ein Gespräch mit Christen gewünscht. Als sie ihn im Hotel besuchten, fragte er sie gezielt nach Muslimen, die Christen geworden sind. Zudem erwies er sich als ausgebildeter Islam-Propagandist, der es namentlich auf christliche Leiter abgesehen hat. Im Gespräch mit dem Araber spürten die Christen jedoch auch ein Verlangen nach Liebe, Vergebung und tiefem Frieden mit Gott.
Im Hotel stellte sich der Mann, der den Namen Hesham Alkhateeb angab, als Englischlehrer vor, der um die ganze Welt reist. Laut dem Bericht, der vom Studiencenter ISTL veröffentlicht worden ist, erkundigte sich der Mann hartnäckig nach Namen von Konvertiten. Als einer der Besucher einen Anruf bekam und den Namen des Anrufers aussprach, wollte Hesham gegen Ende des Gesprächs mehr über diesen wissen und reagierte genervt, als er keine Informationen erhielt.
Bewegt – und gereizt
Der Saudi-Araber wünschte Auskunft über das Evangelium. Selbst konnte er «ganze Passagen auswendig zitieren» und wusste über den Inhalt Bescheid. Mehrfach reagierte der Mann emotional, so als die Christen ihn auf die Liebe Gottes ansprachen.
Mit Powerpoint-Präsentationen und Videoclips wies er auf Schwächen der christlichen Religion und Tradition hin und präsentierte den Islam als stärkste Macht in der Welt. Dabei, so der Bericht, habe er gereizt reagiert, wenn die Europäer widersprachen. «Er wollte mit allen Mitteln bezwecken, dass wir auch den Koran als Gottes Wort akzeptieren, was für uns kein Thema war.»
Zum Abschluss wurden Geschenke ausgetauscht. Hesham gab eine DVD mit dem Titel «Priester und Pastoren kommen zum Islam». Beim Abschied sprachen die Christen nochmals klar die Liebe von Jesus über seinem Leben aus. «Wir spürten, dass Hesham in seinem Herz bewegt war.»
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