«Für dich und mich»

Ostern: Incognito (5/6)

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Jesus ist von den Toten auferweckt worden. Gott hat es getan. Über die ersten Berichte schütteln die Anhänger von Jesus den Kopf. Da hilft er nach.

Klopas und sein Freund sind unterwegs von Jerusalem in ein nahegelegenes Dorf. Sie können nicht glauben, was Frauen aus der Anhängerschaft von Jesus ihnen am Morgen berichtet haben: Engel beim Grab hätten ihnen gesagt, er lebe! Das Grab sei leer! Wie denn? Jesus, der einzigartige Prediger, an dem ihre Lippen hingen, ist und bleibt doch so tot wie jeder Hingerichtete.

Ein unbekannter Mann holt sie ein und fragt sie, was sie verhandeln. Weiss er denn nichts vom Prozess gegen Jesus und seinem Tod am Kreuz? Sie schildern ihm, was sich da abspielte – und dass Frauen von seiner Auferstehung gehört hätten. Der Mann gibt sich verwundert über ihren Unglauben. Dies sei doch in den Heiligen Schriften der Juden vorausgesagt. Er holt aus und erläutert ihnen eine grosse Zahl von Schriftstellen.

Es ist Abend geworden. Im Dorf angekommen, laden sie ihn für die Nacht ein. Er setzt sich zu ihnen an den Tisch, dankt Gott für das Brot und bricht es in Stücke. Da fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen: Es ist Jesus! In diesem Moment ist er nicht mehr zu sehen, ist weg... – Das müssen sie den andern in Jerusalem erzählen. Wie kam es, dass sie ihn nicht viel früher erkannten? Sie brechen gleich auf und kehren in die Stadt zurück (Die Bibel, Lukasevangelium, Kapitel 24, Verse 13-33).

Ostern ist für dich und mich. Kann uns Besseres geschehen, als dass die Augen für die Realität des Auferstandenen aufgehen? Scheuklappen haben etwas Beruhigendes –  bei Ostern sind sie fehl am Platz.

Weiter:
Ostern: die Therapie danach (6/6)



 


Quelle: Jesus.ch

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