Jesus weiss, dass man ihm in Jerusalem den Prozess machen
wird. Doch sein Weg führt in die Stadt, ins Haus Gottes. Er reitet wie ein Friedenskönig
auf einem Esel in die Stadt hinauf und treibt dann die Geschäftemacher aus dem
Tempel. Während das Unheil sich zusammenbraut, nimmt sich Jesus Zeit für
letztes Mahl mit seinen Jüngern, bei dem er die Zukunft skizziert.
Im Kreis der zwölf Männer, die mit ihm die letzten Jahre
unterwegs waren, ist der Verräter. Jesus kennt ihn, doch überwindet er sich.
Wie allen seinen Freunden wäscht er auch ihm den Staub von den Füssen. Dann
bereitet er sie vor auf die kommenden Schocks und ermutigt sie, auf seinen
Heiligen Geist zu warten, der ihnen den Weg zeigen wird. Er isst mit ihnen das
Mahl und sagt ihnen, dass sie Brot und Wein künftig ohne ihn miteinander teilen
sollen – als Zeichen dafür, dass er sich ganz für sie gegeben und Versöhnung
mit Gott erwirkt hat. Dies sollen sie tun, bis Gott seine Herrschaft vollendet
(Die Bibel, Matthäusevangelium, Kapitel 26, Verse 26-29).
Gründonnerstag ist für mich und dich. Wir leben auf, weil
Jesus beim Vater im Himmel für eine bleibende Wohnung sorgt. Uns sagt Jesus die
Worte, die er an seine Jünger gerichtet hat: «Bleibt in mir, und ich bleibe in
euch. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt, und ich in
ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun» (Johannesevangelium, Kapitel
15, Verse 4-5).
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...