Das Zukunfts-Seminar: So könnte es heute aussehen.
Wann wird es besser, wann gibt Gott uns die von den Propheten verheissene Freiheit zurück? Die Frage treibt die Menschen in Jerusalem um, die unter der römischen Besatzung leiden. Dass Jesus stattdessen in der Stadt Davids und Salomos die Zerstörung des eben errichteten prachtvollen Tempels ankündigt, bringt seine Anhänger durcheinander. Er reagiert mit einem prophetischen Seminar.
Der Übergang zur Zeit, in der Gott allein herrschen wird, zieht sich hinaus, sagt er. Vorerst machen sich Verführer breit, die politische Wirren und Kriege, Hungersnöte und furchterregende Katastrophen für ihre Manipulationen ausbeuten. Wer nach den Anweisungen von Jesus lebt, wird unter Beschuss kommen, unterdrückt und gehasst werden. Aber Gott wird die Standhaften bewahren. Da er die Stadt Jerusalem nicht verteidigen wird, sollen sie nicht in ihr Zuflucht suchen.
Gott wird das Ringen um die Vormacht in der Welt entscheiden, wenn sein Gesandter, der Menschensohn, «auf einer Wolke mit grosser Macht und Herrlichkeit» erscheint. Viele Ereignisse werden darauf hindeuten, aber der Zeitpunkt ist nicht bekannt. Darum mahnt Jesus, der sich selbst immer wieder als den Menschensohn bezeichnet hat: «Seid allezeit wachsam und betet, dass ihr die Kraft bekommt, all dem zu entrinnen, was geschehen wird, und vor den Menschensohn zu gelangen.» (Lukas 21,36)
Der Bericht in der Bibel: Evangelium nach Lukas, Kapitel 21
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...