Ein Traum von Fest

Wenn es Weihnachten nicht gäbe…

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Wenn es Weihnachten nicht gäbe, müsste man es erfinden. Dachte die Kerzenmacherin, die sich über einer Flamme die Hände wärmte.

Wenn es Weihnachten nicht gäbe, müsste man das Fest erfinden, sagte sich der Spielwarenladeninhaber und liess den Blick von den Auslagen zu den glänzenden Augen der Kinder wandern, die sich zwischen ihnen tummelten.

Wenn es Weihnachten nicht gäbe, müsste man es erfinden, sinnierte die Grossmutter, die sich aufs Heimkommen ihrer verstreut lebenden Kinder und das Singen um den geschmückten Tannenbaum freute.

Wenn es Weihnachten nicht gäbe, sollte man es erfinden, lächelte der Elektriker, der zwischen den Häusern die Sterne der Festbeleuchtung montierte.

Wenn es Weihnachten nicht gäbe, bliebe den Scheidungskindern eine weitere Runde im Sympathie-Wettlauf von Papa und Mama erspart, seufzte die Schulsozialarbeiterin.

Wenn es Weihnachten nicht gäbe, wäre es nicht einfach zu erfinden, überlegte der Pfarrer, der seine Predigt für Heiligabend entwarf. Politisch hatte alles dagegen gesprochen, dass im Land der Juden ein anderer Friede als der von der Supermacht durchgesetzte möglich werden, ein anderer Wille als der des römischen Kaisers gelten würde.

Wenn es Gott nicht gäbe, hätte er den Menschen das Geschenk von Weihnachten nicht machen können. Wie er es anging, bleibt sein Geheimnis. Er sandte Gabriel, seinen Boten, zu Maria und kündigte die Geburt eines Retters an. Neun Monate später brachte sie Jesus zur Welt.

Ein Heer von Engeln verkündigte Hirten auf dem Feld, dass Gott seinen Menschen Frieden schenkt. Ein strahlend heller Stern ging am Himmel auf und leitete weise Männer aus dem fernen Ausland nach Bethlehem. Sie fanden den Neugeborenen in der Futterkrippe und knieten voll Ehrfurcht vor ihm nieder.

Buch zum Thema:
Max Lucado: Stille Nacht in meinem Herzen

Datum: 25.12.2011
Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch

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