Adventszeit

Advent ist, was man draus macht

Zoom
Die Adventszeit hat begonnen - was machen wir daraus?
Am Sonntag begann sie: die Adventszeit. Und gestern durften wir das erste Türchen im Adventskalender aufmachen. Es ist die Zeit von Kerzen und Lebkuchen, Tagen der Lichter, Weihnachtsmärkten und Einkäufen und die Hochsaison der Feiern mit Kolleginnen und Kollegen, in Vereinen oder mit Freunden.

Manche denken mit Grausen an die Advents- und Weihnachtszeit, weil greifbar wird, wie allein sie sind. Andere sind einfach nur genervt; sie sind die Hektik und den Konsum leid. Da die Advents- und Weihnachtszeit am Ende des Kalenderjahres, sozusagen im Jahresendspurt, liegt, sind Stress und Hektik ohnehin vorprogrammiert. Wenn Sie zu denen gehören, dann machen Sie es doch anders!

Ein paar Vorschläge:

Lassen Sie Fernsehen, Computer, Radio oder Musikanlage einmal aus. Es wird ruhiger in Ihrer Wohnung und in Ihnen, und Sie gewinnen viel Zeit.

Sorgen Sie für Zeiten der Ruhe; morgens und/oder abends eine Viertel- oder halbe Stunde. Ruhe kann heissen, vor einer Kerze zu sitzen oder allein einen Spaziergang zu machen.

Lassen Sie Dinge sein, die Sie stressen und die Sie nicht unbedingt machen müssen oder verschieben können. Schrauben Sie Ihre Erwartungen an sich zurück.

Zoom
Advent: Steigen Sie aus dem Rummel aus!
Gibt es Dinge, die Sie als Kind in der Adventszeit ganz toll fanden? Machen Sie das für sich oder mit anderen.

Schenken Sie Menschen Zeit, anstatt teure Dinge zu kaufen. Laden Sie sie ein oder unternehmen Sie etwas. Wundern Sie sich aber nicht, wenn das mit den Einladungen nicht immer klappt, denn die Zeit ist für viele im Advent besonders knapp.

Auf den Kopf gestellt

Was war noch einmal der christliche Grundgedanke? Menschen bereiteten sich innerlich auf die Ankunft von Jesus vor; sie taten das mit Stille, Gebet und Fasten. Aus Stille wurde hektisches Treiben, aus Fasten die Saison der Süssigkeiten. Kaum jemand bereitet sich auf das Kommen von Jesus vor. Vorbereitungen laufen - aber ganz andere: Geschenke und besonderes Essen.

Steigen Sie aus dem Rummel aus! Johannes, der Täufer, war ein solcher Aussteiger. Er sagte etwas, das zum Leitwort des Advents wurde: «Bereitet dem Herrn den Weg!» Advent ist die Verheissung: Er kommt! Jesus lässt uns nicht allein!

Was aber heisst das, einen Weg bereiten? Eine Möglichkeit ist: Beten Sie Psalmen aus der Bibel. Es sind Jahrtausende alte Lieder und Gebete zu Gott. Sie drücken Gefühle und Erfahrungen in unglaublich starken Worten aus. Es gibt 150 Psalmen. Wir empfehlen Psalm 4, 27, 56, 86 und 139. Wenn Sie diese Psalmen zu Gott sprechen, werden Sie verändert und Sie werden Jesus begegnen!


Autor: Norbert Abt
Quelle: Jesus.ch

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Interview zu Pfingsten
Der Heilige Geist ist ein «mega Schatz». Er wohnt in jedem Menschen, der sich Gott anvertraut, doch er ist nicht einfach zu fassen. Das meinen zwei...
Dossier
Herzlich willkommen im Pfingst-Dossier!
Nur ein Gebet entfernt
Super, dass du auf diese Seite gelangt bist. Vielleicht hast du ziellos herumgesurft. Vielleicht hast du «gegoogelt». Wer du auch bist, ich ermutige...
Arche vor Köln
Europas erster Bibelpark ist eine Arche Noah im Massstab 1:2. Das kunstvoll eingerichtete Schiff ankert derzeit in Köln. Livenet.ch interviewte den...

Information

Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

27. Mai, 19.30Uhr in Suhr
lebe deine Berufung – mach einen Unterschied in dieser Welt!
17. Juni 2012, 10 Uhr in Bad-Zurzach