Weihnachtsoptionen

Das Original ist besser als der Ersatz

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Auch für Weihnachten hat unsere Gesellschaft viele Optionen entwickelt. Doch der ursprüngliche Sinn des Fests – noch vor Tannenbaum und Stille Nacht – hat am meisten für sich.

Die Skifreaks holen ihre neuen High-Tech-Bretter aus dem Shop und steigen in die Gondel. Die Gourmets setzen sich fürs Fünfgangmenü in die Ecke des feinen Restaurants, die sie vor Wochen reserviert haben. Die Verkäuferin lässt für ein Kräuterbad Wasser in die Wanne laufen. Die Investorin, die in Schwellenländern gepunktet hat, checkt ein für den Flug auf die Malediven. Der Hockeybegeisterte testet den neuen Fernseher im Blick auf den Spengler-Cup. Die Naturfreundin geniesst die Stille der verschneiten Waldwege. Der Geniesser sortiert seine DVDs und zieht seine Lieblings-CD rein…

Fest der Harmonie

Wir feiern alle Weihnachten (ausgenommen streitbare Atheisten und Wintersonnenwende-Begeisterte). Wer will sich dem Sog des Fests – Lichter und Geschenke – entziehen? Alleingelassene und Vergessene leiden, weil kaum etwas wärmere Gemeinschaft stiftet. Doch Weihnachten hat sich verkompliziert, weil in der säkularen Wohlstandsgesellschaft so viele Optionen miteinander konkurrieren. Nicht nur die Spielzeughersteller haben die Saison für sich gepachtet. Auch tausend andere tummeln sich ohne religiöse Motive auf dem Marktplatz der Harmonie und der Lichter.

Das Wunder…

Da lohnt es sich umso mehr, zum ursprünglichen Sinn von Weihnachten zurückzukehren, ihn zu verinnerlichen, zu feiern und festzuhalten. Leben ist ein Geschenk, für das wir ohne Ende danken können. Jedes Baby ist ein Wunder. Und dass Gott damals in Bethlehem als Baby Jesus geboren wurde, ist das schönste aller Wunder.

Jesus kam zur Welt, um Menschen zu befreien von sich selbst, ihrer Verwirrung, Kopflosigkeit und Schuld. Die Erde war dem Himmel nicht zu schäbig, zu kalt oder zu grausam – Gott hat sich in diesem Kind auf uns Menschen eingelassen. Was alles das bedeuten würde, konnte Maria in der heiligen Nacht noch nicht ermessen. Sie beugte sich über ihr Baby, für das es kein Bettchen, nur eine Krippe gab, und betrachtete es im Licht, das Joseph über sie hielt…

…einfach geniessen

Die neuen Optionen mögen Abwechslung und Erholung verheissen. Doch der Tipp hat’s in sich: Kehren Sie zurück zum Original. Geniessen und feiern Sie Weihnachten als das einfache Fest der Geburt von Jesus Christus, mit der Geschichte, die die Bibel erzählt (Matthäus 1, Lukas 1-2), und Liedern, in denen Freude und Jubel fortklingen. Wenn Sie Menschen kennen, die für die Einladung in Ihre Stube dankbar wären, schliessen Sie sie ein. Und: Falls der Shopping-Stress der letzten Wochen Sie eingeholt hat, haben Sie bereits einen guten Vorsatz für 2011…
 


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