Nachgedacht:

Lebendiges Brot – lebendiges WAS?

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Man stelle sich vor: Da steht einer auf der Strasse und ruft: «Ich bin lebendiges Brot! Esst von mir, dann werdet ihr nicht sterben!» Nun ja, warum nicht hingehen und hineinbeissen? Oder sich belustigt abwenden? Ärgerlich werden und sich über die Selbstdarsteller und Spinner der heutigen Zeit aufregen?

Was für Worte! Ich bin mir nicht sicher, wem ich als Jude zur Zeit Jesu mehr geglaubt hätte: Diesem angeblichen Gesandten Gottes oder meiner Vernunft. Was sollte diese Rede vom lebendigen Brot?

Heute verstehen wir einiges davon, beispielsweise wenn wir einen Vergleich heranziehen: Brot = Grundlage des natürlichen Lebens. Glaube an Jesus = Grundlage des geistlichen Lebens. Im Abendmahl essen wir Brot, um an den gekreuzigten Jesus erinnert zu werden. Und im Glauben nehmen wir ihn im geistlichen Sinn in uns auf. Also gleich ein doppeltes Wunder.

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Autor: Therese Grimm
Quelle: BewegungPlus online

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