Die Zehn Gebote im 21. Jahrhundert: Das vierte Gebot

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Der Sonntag als Ruhetag dient zu unserem eigenen Wohl.
Sie sind einige Tausend Jahre alt – und gleichzeitig topaktuell. Die Zehn Gebote haben ihren Wert und ihre Bedeutung nicht verloren. Sie sind Anleitung zum Leben und Grundlage von Moral und Ethik. Werteordnungen in aller Welt basieren auf der göttlichen Offenbarung vom Berg Sinai. Aber wenn es um die Umsetzung der Leitlinien im täglichen Leben geht, tun sich viele Menschen schwer.

Das vierte Gebot lautet: «Du sollst den Sabbat heiligen.»

Leben ist Rhythmus! Im permanenten Wechsel des Gegensätzlichen wird der Mensch in die Lage versetzt, sein Leben positiv gestalten zu können. Doch im Zeitalter ständiger Beschleunigung zieht das Leben wie im Zeitraffer an uns vorbei. Ein Termin jagt den nächsten. Und in der Gegenwart sich überstürzender Ereignisse sind Phasen der Stille und Entspannung nicht mehr vorgesehen.

Auf Ausgleich angewiesen

Zwar braucht der Mensch ein gesundes Mass an Stress zur Antriebsförderung und Leistungssteigerung, in gleichem Masse ist er aber aufgrund seiner rhythmischen Grundprägung auf wirksamen Ausgleich angewiesen. Von Gott her heisst es deswegen: »Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten aber ruhen.» Dahinter verbirgt sich der von Gott aufgestellte Gedanke, dass der in Körper, Seele und Geist ausgeruhte und gestärkte Mensch zufriedener, sicherer und motivierter wieder in den Alltag geht.

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Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten aber ruhen.
Deshalb erinnert das Gebot daran, den Sonntag als Ruhetag zu würdigen, ihn bewusst über den Alltag zu stellen. Denn Feiertage, Zeremonien oder Rituale sind eben mehr als nur äusserliches Beiwerk, sie sind Oasen mit grossem Gewinn für unseren gesamten Organismus.

Zu unserem eigenen Wohl

So gesehen ist der von Gott in uns hineingelegte Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung der eigentliche Gesundheitsturbo des Menschen. Auch das Buch Prediger in der Bibel beschreibt diesen wohltuenden Rhythmus: «Alles im Leben hat seine Zeit». Gottes Gebot ist daher ein gutgemeinter Imperativ zu unserem eigenen Wohl und zugleich Einladung, in der Ruhe dem Schöpfer dafür zu danken.

Links zum Thema:
Dossier «Die Zehn Gebote»
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Mehr über Gott erfahren


Autor: Gerd und Kirsten Schnack
Quelle: Neues Leben

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