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Die Zehn Gebote im 21. Jahrhundert: Das achte Gebot

Sie sind einige Tausend Jahre alt – und gleichzeitig topaktuell. Die Zehn Gebote haben ihren Wert und ihre Bedeutung nicht verloren. Sie sind Anleitung zum Leben und Grundlage von Moral und Ethik. Werteordnungen in aller Welt basieren auf der göttlichen Offenbarung vom Berg Sinai. Aber wenn es um die Umsetzung der Leitlinien im täglichen Leben geht, tun sich viele Menschen schwer.

Das achte Gebot lautet: «Du sollst nicht stehlen.»

Es gibt wohl kaum jemanden, dem nicht schon mal etwas gestohlen wurde. Auch keinen, der nicht schon mal selbst gestohlen hat.

Ich bin dankbar, dass mir meine Mutter schon mit fünf Jahren das Stehlen verleidet hat. Nach einem Einkauf, auf dem ich sie begleitete, fand sie in meiner Tasche Bonbons, die ich in einem unbewachten Augenblick hatte «mitgehen» lassen.

Freies Leben

Bis heute weiss ich noch, wie gedemütigt ich mich fühlte, als ich mit meiner Mutter zurück in den Laden gehen, mich entschuldigen und die Bonbons wieder hinlegen musste – dorthin von wo ich sie genommen hatte. Eine Lektion ihresgleichen, so dass ich später nie wieder in eine solche Lage kommen wollte. Gottes Gebot ist daher, wie alle anderen, eine Hilfe für uns Menschen, ein von Gewissensbissen freies und frohes Leben zu führen.

Stehlen zerstört Gemeinschaft

Stehlen bedeutet zwar augenblickliche Erfüllung eines Wunsches oder Begehrens, aber auf lange Sicht zerstört es die Gemeinschaft mit Menschen und mit Gott. In der Seelsorge habe ich erlebt, wie beichtenden Menschen Dinge aus der Kindheit einfielen, die eigentlich belanglos erschienen, die aber der Heilige Geist ihnen als Sünde, die es zu bekennen galt, vor Augen stellte.

Vor Gott sind alle Sünden gleich schwer, ob es nun ein gestohlenes Auto oder ein Schraubenschlüssel oder Briefmarken von der Arbeitsstelle sind. Sicherheitsschlösser und verrammelte Fenster wären unnötig, wenn Menschen zurück zu den guten Geboten Gottes finden würden. Vielleicht haben Sie auch noch irgendwo ein «geliehenes» Buch stehen?

Links zum Thema:
Dossier «Die Zehn Gebote»
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Autor: Yola Entz
Quelle: Neues Leben

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