Sendersignal

Wie kann ich Gott finden?

Zoom
Wie das Autoradio in einem empfangsschwachen Gebiet die automatische Sendersuche unablässig durchrattern lässt, bis es auf eine genügend starke Frequenz stösst, sucht das Innere des Menschen Gottes Sendersignal. Manchmal sind wir in Gegenden unterwegs, da scheint ein Empfang aussichtslos. Beidseits der Strasse türmen sich Berge, nur Rauschen ist in den Lautsprechern zu hören. Da legt mancher lieber eine CD rein. - Ein Bild für das Leben?

Gibt es diese himmlische Frequenz?

Es ist klar: Wenn ich nicht glaube, dass es diese Station überhaupt gibt, werde ich sie nicht suchen und wohl auch kaum finden. Da lasse ich halt meine CD laufen, mein eigenes Programm. Zwar brennt die Sehnsucht nach Gott in meinem Herzen weiter, ich werde sie aber nie zu stillen vermögen. Also beginnt alles mit einem kleinen Funken Glauben. Ja, da ist etwas. Ist es Gott? Ich will ihn suchen.

Wo bekomme ich die Information?

Das Signal im Autoradio wird besser, wenn ich in den Empfangsbereich des gesuchten Senders fahre - also in die Nähe des Senders selbst oder einer Relais-Station. Ähnlich wird es dem Gottsucher gehen, wenn er sich mit Menschen in Verbindung setzt, die bereits auf Gottes Empfang sind, engagierte Christen. Dann gibt es die Betriebsanleitung für den Kontakt mit Gott: Die Bibel. Darin zu lesen - zum Beispiel im Johannes-Evangelium des Neuen Testamentes - ist ein heisser Tipp. Vielleicht ist in der Nähe eine Kirche, die von diesem Wort Gottes berichtet und es einem erklärt. Durch Bücher und Internetseiten, gerade auch auf dieser, gibt es genügend brauchbare Information. Kommt der Sender schon rein?

Wie gebe ich meine Position durch?

Wir kennen es aus den Filmen: Der orientierungslose Pilot gibt per Funk seine Position durch: «Hallo, hier ist … Hört mich jemand? Bitte antworten!» Christen nennen es schlicht Gebet. Im Glauben, dass er sie hört, sprechen sie mit Gott, wie mit einem Menschen. Das kann jeder: «Gott, mein Schöpfer, du siehst, wo ich gerade bin, was mich beschäftigt. Bitte höre mich an, gib mir ein Zeichen, dass du da bist. Bitte melde dich und gibt mir Antwort.»

Da war mancher schon überrascht, wie Gott geantwortet hat. Der eine fand am Boden eine herausgerissene Buchseite. Was im Text stand, war genau die Antwort, die er brauchte. Eine Frau hörte eine Stimme, die ihr etwas Treffendes sagte. Jemand stiess in der Bibel auf eine Textstelle, die ihn ganz persönlich meinte und berührte.

Ein unmittelbares Ereignis war für jemand anderen ein klares Zeichen von Gottes Existenz. Oder Gott schickte einen andern Menschen vorbei, der die Antwort überbrachte, vielleicht ohne, dass dieser etwas davon wusste. Das Reden Gottes ist vielfältig. Er sendet nicht nur auf einer Frequenz. Doch wer ihn hört, erkennt seine Stimme.

Lesen Sie auch:
Das göttliche GPS


Autor: Fritz Herrli
Quelle: Jesus.ch

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Besinnung in der Gosse
Das mit der Freiheit ist so eine Sache. Haben Sie auch schon gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, sie zu verwirklichen - und vor allem in der...
Erfolg trotz Krankheit
Als Janin Aellig acht Jahre alt war, erkrankte sie an Borreliose. Seither quälen sie fast täglich Kopfschmerzen. Damals betete ein Ältester ihrer...
Apostelgeschichte leben
Raus auf die Strasse gehen und die Apostelgeschichte leben; dafür schlägt das Herz des Dänen Torben Søndergaard. Er geht mit eigenem Beispiel voran,...
Künstlicher Gegensatz
Die traditionelle Lesart von «Gesetz contra Evangelium» hat einen antijüdischen Unterton. Die «Neue Perspektive auf Paulus» hat damit aufgeräumt.

Information

Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Tagesseminar für Geschäftsleute - in Zürich & Spiez
Samstag, 19.09.2015, 14.15 Uhr, Zürich-Örlikon Marktplatz
Samstag, 12.September 2015, 10-17 Uhr in Suhr (AG)
20. ‐ 22. November, Region Bern