"Gibt es keinen anderen Weg, um das Problem zu lösen?"

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Jesus im Garten Gethsemane
Natürlich hat sich Jesus nicht auf die starken Schmerzen unter denen er sterben würde gefreut. Aber er wusste, dass er die ernsthafteste Herausforderung der Menschheit zu lösen hatte.

"Gibt es keinen anderen Weg, das grösste Problem der Menschheit zu lösen?" Diese Frage hat Jesus eigentlich gestellt, als er vor seiner Kreuzigung im Garten Gethsemane betete: "Mein Vater, wenn es möglich ist, so bewahre mich vor diesem Leiden! Aber nicht mein, Wille soll geschehen, sondern dein Wille." (Matthäus 26,39)

Jesus wusste schon vorher, was für extreme körperliche und seelische Schmerzen er würde ertragen müssen. Im Film "Die Passion Christi" werden diese überaus eindrücklich dargestellt. Jesus wusste, dass er da hindurch musste.

Keine Alternative?

Wieso gab es keinen anderen Weg für ihn, als das Kreuz? Für Gott wäre es ein Leichtes gewesen, ihn durch Tausende von Engeln zu befreien. Doch Jesus opferte sein Leben freiwillig. Es wurde ihm nicht genommen, er gab es hin.

Als Adam und Eva in die verbotene Frucht bissen, lebten sie zwar äusserlich weiter, aber der Tod kam in die Welt. Innerlich starb die Bezieung zu Gott. Die Aussicht, die seitdem verloren gegangene Liebesbeziehung zwischen Gott und den Menschen wieder herzustellen, motivierte Jesus, durch die Tortur der Kreuzigung zu gehen.

Sein Vater schenkte ihm die nötige Kraft

In der Bibel im Hebräerbrief 2,12 steht: "Weil grosse Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den schmachvollen Tod am Kreuz. Jetzt hat er als Sieger den Platz an der rechten Seite Gottes eingenommen."

Kann es sein, dass Jesus sich bewusst bespucken und brutal schlagen liess, weil das die einzige Möglichkeit war, uns wieder mit Gott zusammen zu bringen? Ist es möglich, dass er es erduldete, dass die Soldaten sich über ihn lustig machten, eine Krone aus Dornen auf seinen Kopf drückten, damit wir nicht die Ewigkeit getrennt von Gott verbringen müssen?

Vielleicht haben sie im Film bemerkt, dass die Soldaten ihn nicht heben mussten, um ihn für das Einschlagen der Nägel in die richtige Position zu bringen. Stattdessen krabbelte er - langsam unter Todesqualen, aber willig - selbst dorthin. Jesus hatte die bewusste Absicht, das Kreuz, die Nägel und die unsagbar starken Schmerzen zu ertragen, um den Preis dafür zu bezahlen, den wir nicht selbst bezahlen können.

So schrecklich die Kreuzigung war, es gab da noch etwas schmerzhafteres, als die körperliche Bestrafung, die Jesus durchmachte. Die Bibel schildert das eindrücklich:

"Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir von dieser Schuld frei sind und Menschen werden, die Gott gefallen" (2. Korinther 5,21)

Christus hat unsere Sünden auf sich genommen und sie selbst zum Kreuz hinaufgetragen. Das bedeutet, dass wir frei sind von der Sünde und jetzt leben können, wie es Gott gefällt. Durch seine Wunden hat Christus uns geheilt. (1. Petrus 2, 24)

Vergesst nicht, wie viel Christus für unsere Sünden erlitten hat! Er, der frei von jeder Schuld war, starb für uns schuldige Menschen, und zwar ein für allemal. So hat er uns zu Gott geführt; Jesus Christus, der am Kreuz gestorben ist, den aber Gottes Geist zu neuem Leben erweckte. (1. Petrus 3, 18)

Total Freiwillig

Jesus war willig das Versagen der ganzen Welt auf sich zu nehmen. Das Schlechte das ich in die Welt bringe, das Schlechte, das Sie in die Welt bringen, das Schlechte eines jeden Menschen, der gelebt hat, oder der leben wird, alles wurde von Jesus auf sich genommen. Und der Zorn, der ein gerechter und vollkommener Gott ausschütten muss, wurde anstatt über uns, über Jesus ausgeschüttet, als er am Kreuz hing. Hängend zwischen Himmel und Erde, verlassen von den Menschen und in diesem Moment auch getrennt von Gott.

Das mag uns auf den ersten Blick nicht viel sagen bis wir selbst die Erfahrung machen, wie getrennt wir von Gott sind. Krankheit, Kriege, Tod bestätigen diesen Umstand.

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Jesus trug die Schuld von Milliarden von Menschen, durch alle Zeiten hindurch. So grauenvoll die körperlichen Qualen auch waren, die innere Qual war noch schlimmer für ihn. Er ertrug es aus Liebe, weil es keinen anderen Weg für die Menschheit gab, den Weg zu Gott wieder frei zu machen.

Die Berichte der Bibel über Jesus werden Evangelium (englisch Gospel) genannt, was soviel wie gute Nachrichten bedeutet. Und es sind wirklich gute Nachrichten! Jesus bezahlte die Strafe für all unser Versagen, sodass uns vergeben wird und wir in die Gegenwart Gottes gelangen können. Es gab keinen anderen Weg um dieses grundlegende Problem zu lösen. Auch wenn wir nicht alles verstehen: Es war der von Gott bestimmte Weg für Jesus, der auch zum Weg für uns wurde.

Freie Bahn

Das Problem ist gelöst und der Weg ist frei! Nehmen wir sein Geschenk, eine persönliche Beziehung mit Gott und ein befreites und erfülltes Leben in Anspruch? Oder ist Jesus vergeblich für Sie ans Kreuz gegangen?

Allein das Wissen darum, bringt uns weder in den Himmel noch näher zu Gott. Wir leben zwar in einem christlichen Land, doch dies macht uns nicht automatisch zu Christen. Durch das Essen in einem chinesischen Restaurant werden Sie ja auch nicht zu einem Chinesen. Wenn Sie die Kraft des Kreuzes erleben wollen, müssen Sie sich ganz bewusst entscheiden, Jesus anzunehmen:

"Die Jesus aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein." (Die Bibel, Johannes 1,12)

Weiter:
Wie das konkret geschehen kann, erfahren Sie hier.

Quellen: thelife.com / Jesus.ch

Datum: 18.03.2004

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