Die Schöpfungs- und Evolutionsmodelle (Kapitel 2)

Viele Belege für den Versuch, herauszufinden, welches Modell die plausibleren Erklärungen für den Ursprung des Lebens gibt, erhalten wir aus Gebieten wie der Kosmologie, Chemie, Thermodynamik, Mathematik, Molekularbiologie und der Genetik. Was wirklich geschah, kann wissenschaftlich in letzter Instanz nur durch eine Überprüfung der geschichtlichen Funde, also der Fossilien, herausgefunden werden. Dazu sagte der bekannte englische Evolutionstheoretiker W. Le Gros Clark:

„Dass Evolution wirklich stattgefunden hat, kann wissenschaftlich nur dann bewiesen werden, wenn die auf der Basis des indirekten Beweises vorausgesetzten Zwischenstufen in Form von Fossilien gefunden würden. Mit anderen Worten, der Paläontologe muss den entscheidenden Beweis für die Evolution erbringen, da es seine Aufgabe ist, die Aussagekraft der Fossilien zu untersuchen."'

Die letztere Aussage trifft auch auf die Schöpfungslehre zu.
Die Geschichte des Lebens auf der Erde kann durch eine Untersuchung der in Gesteinen verborgenen, fossilen Überreste vergangener Lebensformen nachvollzogen werden. Wenn das Leben wirklich aus einer toten Welt mittels eines mechanistischen, naturalistischen und evolutionistischen Prozesses entstanden ist und sich dann durch einen ähnlichen Prozess diversifiziert hat über immer komplexere Arten hin zu den Millionen von Arten, die existiert haben und heute existieren, dann müssen die tatsächlich im Gestein gefundenen Fossilien den aufgrund eines solchen Prozesses vorausgesetzten Arten entsprechen.
Wenn andererseits das Leben durch spezielle Schöpfung entstand, so, wie es in den ersten beiden Kapiteln des 1. Buches Mose beschrieben ist, dann sollten die die Fossilien betreffenden Aussagen sich doch sehr von denen unterscheiden, die auf der Evolutionstheorie basieren. Wir behaupten, dass die Fossilien wesentlich mehr in Übereinstimmung zu bringen sind mit den Vorhersagen der Schöpfungslehre als mit denen der Evolutionstheorie, zu der sie sogar im starken Widerspruch stehen. Sinn und Zweck dieser Veröffentlichung ist es, diese Behauptung zu belegen und aufzuzeigen, dass sich alle von den Fossilien abzuleitenden Tatsachen problemlos in das Schema der speziellen Schöpfung einordnen lassen.

Datum: 22.01.2008
Autor: Duane T. Gish
Quelle: Fossilien: Stumme Zeugen der Vergangenheit

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Teil einer Marmorsäule
Ein Teil einer Marmorsäule die im Namen des persischen Königs Darius I. gezeichnet ist, wurde im Zentrum von Phanagoria gefunden. Der Fund ist ein...
Vor dem Marsch nach Jericho
Eine Aussage des Archäologen Steven Collins macht derzeit die Runde: «Mose könnte auf diesem Stuhl gesessen haben!» Denn Collins gräbt derzeit an...
Navigation aus Land der Bibel
Das nächste Jahrzehnt soll durch Selbstfahr-Autos geprägt sein. Auf die Spur helfen könnte hierzu israelische Technologie. «Ford» kaufte eine...
Steinkrug-Fabrik entdeckt
Die Bibel dokumentiert, dass Jesus bei einer Hochzeit in Kana Wasser in Wein verwandelte. Nahe diesem Ort ist nun eine Tonkrug-Fabrik entdeckt worden...

Information

Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Weitere Infos zu den Einsätzen findest du hier...
Seminar mit Andy Mason, 10. Nov 2016 – 13.30-18.00, Zürich
Joshua Haverland & Philipp Bertschinger in Aarau
"Himmelsperspektive" 15.10.2016, CTZ, Baar
20.11.2016 Steffisburg / 28.01.2017 Bern
newleaders.ch | 19.-20.11.2016 | St. Chrischona
Am 31. Oktober 2016 in Zürich