Die Gegensätze sind ja auch riesig. Zum Beispiel spricht die Bibel von einem jungen Universum. Warum rechnen Wissenschaftler mit Millionen und Milliarden Jahren?
Mit Hilfe heutiger Messwerte läßt sich die augenblickliche Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums berechnen. Nimmt man diese Geschwindigkeit als konstant an und rechnet beliebig lange rückwärts, bis man an einem Punkt angekommen ist, dann ist man beim Zeitpunkt des Urknalls angelangt. Bei dieser nicht nachvollziehbaren Vorgehensweise ergeben sich die viel zitierten Milliarden von Jahren. Für mich ist das reine Willkür. Wer sagt mir denn, dass diese rückwärts gerichtete Rechnung überhaupt so weit zulässig ist?
Die Astronomen sind sich im Übrigen keineswegs darin einig, wie man rechnen soll. Vom 4. bis 8. Dezember 1995 fand in Paris ein internationaler astronomischer Fachkongress statt, um über die neuesten Messwerte zu diskutieren. Ihre Berechnungen führten sie zu sehr unterschiedlichen Altern. Die Einigkeit fehlt also sogar unter denjenigen, die von der Urknall-Theorie ausgehen. Die Zeitung "Die Zeit" berichtete am 15.12.1995 unter der Überschrift "Das große Gehubbele um den Urknall" von einer starken Kontroverse: "In knapp 100 Einzelvorträgen ließen die Astronomen die jüngsten Bilder und Entdeckungen des Hubble-Weltraumteleskops Revue passieren. Wer dabei allerdings himmlischen Frieden und kosmische Harmonie erwartete, lag falsch: Bevor sich die Forscher dem neuesten schwarzen Loch, rätselhaften Quasaren oder neugeborenen Sternen zuwandten, stürzten sie sich streitlustig in die größte Kontroverse, die die Kosmologie derzeit zu bieten hat."
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...