Ganz angenommen

Ist der Glaube Lebenshilfe?

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Viele Christen, die als Ratgeber tätig sind, haben keine professionelle Ausbildung. Aber sie haben eine Kraftquelle, die säkularen Therapeuten fehlt.

Im Letzten geht es beim Glauben an Jesus nicht um ein besseres oder um ein glücklicheres Leben. Die Bibel ist auch kein Rezeptbuch für persönlichen Erfolg. Aber wer Christ ist, gewinnt einen wachsenden Einblick, wie der Mensch „funktioniert"; was ihn von tief innen treibt, aber auch lähmt, was ihn ins Abseits treibt, was ihm nützt und was ihm schadet. Das wissen christliche Menschen in Therapie und Seelsorge anzuwenden, oft auch ohne anerkanntes Diplom.

Wir bekommen etwas ganz Neues

Letztlich geht es aber beim Glauben gar nicht zuerst darum, dass ein Leben möglichst gelingt, sondern um etwas ganz anderes: Da gibt es einen Gott, der jeden Menschen - ja wirklich jeden! - grenzenlos liebt. Er bietet ihm an, dass er sein Leben Gott hinhält, ihn als Vater und Herrn bejaht, man könnte auch sagen „annimmt", um sich neues Leben, das er bisher nicht hatte schenken zu lassen. Dies ist gemeint, wenn der Evangelist Johannes in der Bibel schreibt: „Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden" (Johannes, Kapitel 1, Vers 12).

Nicht Therapie, sondern Liebe

Darum geht es zentral! Zahllose Menschen haben durch die Erfahrung, dass sie ein „Kind Gottes" wurden, mit einer oder mehreren schlechten Gewohnheiten brechen können, manche wurden sogar von einer Sucht befreit. Aber nicht nur, weil sie gute Therapie absolvierten, sondern weil sie erlebten, dass Gott sie liebt und in ihrer Hand hält. Andere erlebten diese unglaubliche Liebe und eine neue Freude auch, aber die Veränderungen in ihrem Leben sind nicht so deutlich sichtbar. Sie kämpfen auch als Christen immer wieder mit den Herausforderungen des Lebens - aber sie wissen um Jesus an ihrer Seite, der ihnen hilft, ihnen Kraft gibt und sie leitet.

Auf dieser Grundlage gelingt christliche Therapie und Lebenshilfe und bringt Ratsuchenden Erleichterung.

Ratgeber-Texte findet man hier

Datum: 21.01.2010
Autor: Norbert Abt

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