Eine verankerte Seele ist frei, um mit einer Krankheit leben zu lernen.
Heilung ist nach christlichem Verständnis immer mit dem «Heil» verbunden, der Lebensgemeinschaft mit Gott. Es ist sie, die als gesundmachend gilt.
1. Jeder Heiler und jede Methode finden Aufmerksamkeit, die Heilung von schweren Krankheiten versprechen. Insbesondere Rezepte und Heiler/innen für unheilbare Krankeiten wie bestimmte Krebsarten, Aids oder schwere Organschäden stossen auf grosses Interesse. Das nützen sehr viele Scharlatane aus.
2. Es ist zu berücksichtigen, dass jedes Hoffen auf Heilung zugleich ein Hoffen auf neues Lebensglück ist, auch auf ein Lebensglück über den Tod hinaus. Man möchte sich mit dem Einen, Grossen verbunden wissen, was immer darunter zu verstehen sei.
3. Auch esoterische Heilungsmethoden sind ein Ausdruck davon, dass der Mensch «nicht vom Brot allein lebt», also auch nicht von der Medizin allein.
4. Die Vielfalt auf dem esoterischen Markt lässt die meisten Heilungsuchenden nach anfänglicher Faszination ratlos und verwirrt zurück. Welcher Weg ist denn nun «der richtige»? Das bunte Angebot ruft nach einem Massstab von ausserhalb.
5. Nach dem christlichen Glauben ist dieser Massstab bei Jesus Christus zu finden. Er wird der «Anker der Seelen» genannt.* Eine verankerte Seele ist frei, sich von unseriösen Methoden abzugrenzen, gute anzunehmen - und sogar, mit einer Krankheit leben zu lernen.
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