Regeln

Umgang mit Schlafmitteln

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Es gibt Situationen, in denen man guten Gewissens auf Schlaftabletten zurückgreift. Dennoch sind dabei einige Grundregeln zu beachten.

Es wird empfohlen, 1 bis 2 Nächte lang eine Schlaftablette einzunehmen und sie in den nachfolgenden 1 bis 2 Nächten wieder abzusetzen, nachdem sich der Schlaf verbessert hat. Normalerweise werden Schlaftabletten für maximal 3 Wochen verschrieben. Der tägliche Gebrauch ist nur in absoluten Ausnahmefällen und unter ärztlicher Kontrolle zu empfehlen. Schlaftabletten sollten niemals zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

Rezeptfreie Schlafmittel

Sie enthalten meistens einschläfernd wirkende Antihistamine. Ihre Wirkung kann ebenso wie bei rezeptpflichtigen Mitteln bis zum nächsten Tag anhalten, weshalb sie mit Vorsicht zu gebrauchen sind.

Wirkungsdauer

Mittel mit kurzer Wirkungsdauer sollen ihre Wirkung nur nachts entfalten und danach schnell abklingen, um unerwünschte Schläfrigkeit am Tage zu vermeiden. Zu den kurzzeitig wirkenden Schlafmitteln zählen Triazolam, Temazepam und Zolpidem.

Mittel mit langer Wirkungsdauer

Sie strahlen auf den folgenden Tag aus und eignen sich somit nur, wenn Bettruhe verordnet wurde und somit Müdigkeit am Tag ausdrücklich erwünscht ist, zum Beispiel bei Krankheit oder übermässiger Aufregung.

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Baldrian

5 K-Regeln

- Klare Indikation
- Kleinstmögliche Dosierung
- Kürzestmögliche Behandlungszeit (maximal 4 Wochen)
- Keinesfalls abrupt absetzen
- Kontraindikationen (Nebenwirkungen) beachten

Pflanzliche Mittel

- Johanniskraut (Hypericum perforatum): milde stimmungsaufhellende Wirkung
- Hopfenzapfen (Lupuli strobulus): beruhigende und schlaffördernde Wirkung
- Melissenblätter (Melissae folium): leicht dämpfende und beruhigende Wirkung
- Passionsblumenkraut (Passiflorae herba): leicht sedierende Wirkung
- Baldrianwurzel (Valerianae radix): beruhigende und schlaffördernde Wirkung
- Kräutertees und pflanzliche Mischpräparate: normalerweise kaum Nebenwirkungen

Dossierübersicht: www.schlaf.jesus.ch
Fragen & Beratung: www.lebenshilfe.jesus.ch


Autor: Samuel Pfeifer
Quelle: seminare-ps.net

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