Der Sozialrat der Aargauer Landeskirchen verleiht im Herbst 2011 den Aargauer Sozialpreis zum Thema «Mensch und Arbeit». Ausgezeichnet werden Unternehmen, die sich aktiv für eine Integration von schwächeren Menschen in die Arbeitswelt und Gesellschaft engagieren.
Schon Charlie Chaplin befasste sich in «Modern Times» mit der Arbeit des Menschen. (Foto: Flickr / Steve Rhodes)
Menschen, die nicht die volle Leistungsfähigkeit in der Arbeitswelt erbringen können, haben zunehmend Mühe, sich zu integrieren. Bereits zum vierten Mal möchte der Sozialrat Unternehmen, Ideen und Projekte auszeichnen, die sich dafür engagieren, dass Menschen mit beeinträchtigter Leistungsfähigkeit sich im Berufsleben bewähren und auch Verantwortung tragen können.
Bewerbungskriterien
Für den Sozialpreis kommen laut Mitteilung Unternehmen in Frage, die Menschen mit körperlicher, psychischer oder geistiger Behinderung in die Arbeitswelt integrieren und weniger flexible oder ältere Mitarbeitende angesichts der schnelllebigen Technologie nicht unter Druck geraten lassen. Auch die Berücksichtigung von Organisationen oder Heimstätten für Behinderte ist bei der Auftragsvergabe eines der Kriterien.
Bewerbungen für den Sozialpreis 2011 «Mensch und Arbeit» werden bis 31. Mai vom Sozialrat entgegengenommen. Auch innovative Ideen und kleinere Projekte sind zur Teilnahme eingeladen. Eingabeschluss ist der 31. Mai 2011. Auch Hinweise auf ein Team oder eine Firma seien erwünscht. Eine Jury entscheidet im September über die eingereichten Projekte.
Der Aargauer Sozialpreis ist mit 25.000 Franken dotiert. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2011 in Aarau statt.
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