Ökobilanzierung

AKU-Umfrage bei Gemeinden der Evangelischen Allianz

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Die Arbeitsgemeinschaft Klima und Umwelt (AKU) der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) führte anfangs Juni unter rund 600 christlichen Gemeinden der Evangelischen Allianz eine Umfrage zur ökologischen Situation durch. Die Resultate.

Die Umfrage war laut AKU-Präsident Dr. Werner Hässig bewusst einfach gehalten, damit möglichst viele Gemeinden daran teilnehmen würden. Trotzdem lieferten lediglich 17 Gemeinden auswertbare Daten. Diese Auswahl sei daher nicht repräsentativ, so Werner Hässig, sie liefere aber einige Anhaltspunkte.

Erste Ergebnisse

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Werner Hässig
Die grosse Mehrheit der Gemeindegebäude wird demgemäss noch mit Öl oder Gas geheizt (je 50 Prozent), und die Heizanlage stammt aus den Jahren 1900-1950. Gut 40 Prozent der Gemeindeleiter gaben an, nachträglich eine Sanierung mit Wärmedämmung vollzogen zu haben. Wärmepumpen oder Solaranlagen werden in keiner der Gemeinde eingesetzt, die auf die Anfrage reagiert haben.

Besser zeigt sich die Situation im Blick auf die Mobilität: Durchschnittlich knapp 10 Gottesdienstbesucher kommen auf ein während dem Gottesdienst parkiertes Auto. Das Ergebnis zeige, dass die Autos gut ausgelastet sind und/oder dass zahlreiche Gottesdienstbesucher zu Fuss oder mit anderen Fahrzeugen bzw. dem öffentlichen Verkehr kommen. Die durchschnittlich geschätzte Anfahrtsdistanz beträgt 5.6 km. Hier vermutet Hässig, «dass doch eher die ökologisch sensibilisierten Gemeinden an dieser Umfrage mitmachten».

Folgerung

Interessant findet der AKU-Präsident die «Auslastung» der Versammlungslokale während der Hauptgottesdienste: 52 Prozent der Sitze der Versammlungslokale sind während den Sonntagsgottesdiensten durchschnittlich besetzt. Die Antworten kommen von 14 freikirchlichen und drei landeskirchlichen Gemeinden. Die Bandbreite erstreckt sich von 11 bis 175 Prozent, wobei etwa ein Viertel der Gemeinden bei weniger als 25 Prozent Auslastung liegen. Da die übrige Zeit die meisten Lokale mehr oder wenig leer stehen, könnte hier ein ökologischer Handlungsbedarf abgeleitet werden. Gemeinderäumlichkeiten seien viel besser auszulasten, d.h. intensiver zu nutzen. Damit könnte auch Geld eingespart werden. Hässigs folgert daraus: «Füllt Eure Kirchen!»

Webseite:
SEA AKU

Datum: 12.09.2012
Autor: Werner Hässig / Fritz Imhof
Quelle: Livenet

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