Gottfried Locher, Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds (SEK), ist zu einem von drei Präsidenten des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) gewählt worden.
Nach der Wahl am Montag hat sich am Dienstag (25.9.12) das Leitungsgremium für die Legislatur bis 2017 konstituiert und dabei aus seiner Mitte das dreiköpfige Präsidium bestimmt. Neben Gottfried Locher wurden der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber als Vorsitzender und Klára Tarr von der evangelisch-lutherischen Kirche in Ungarn gewählt. Die Geke ist ein Zusammenschluss von 106 evangelischen Kirchen.
«Ein europäisches Zuhause»
Die Mitgliedschaft in der Geke ist für den Kirchenbund wichtig, so Locher in der Medienmitteilung: «Hier finden wir Schweizer Kirchen ein europäisches Zuhause. Gemeinsam mit vielen anderen Kirchen engagieren wir uns für das evangelische Zeugnis in den sozialen, politischen und ethischen Herausforderungen Europas. Die Stimme der Reformierten soll dabei gut hörbar sein.»
Die GEKE ist die gemeinsame Stimme von rund 50 Millionen Protestanten in Europa. Sie bringt evangelische Positionen in wichtige gesamtgesellschaftliche Diskussionen ein. Dank ihres Gründungsdokuments, der Leuenberger Konkordie von 1973, können evangelische Christen gemeinsam Abendmahl feiern, und sie anerkennen gegenseitig die Taufe.
Vor 400 Jahren wurde die erste Baptistengemeinde gegründet. Vom 24. bis 26. Juli gedenken die Baptisten am Gründerort Amsterdam des Ereignisses. Das...