Forschungszentrum über Ostkirchen gegründet

Orthodoxie

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Orthodoxe Kirche in Mazedonien (Foto: Vanjagenije)
Die Universitäten Erlangen-Nürnberg und Bamberg haben ein Ostkirchliches Zentrum gegründet. Forschungsgebiet soll das Verhältnis der orthodoxen und orientalischen Kirchen zum Islam und zu den Kirchen des Westens sein.

25 Professoren verschiedenster Fachrichtungen sind der Mitteilung zufolge beteiligt, darunter vor allem Vertreter der Theologie, der Slavistik und Orientalistik.

Initiatoren sind Professor Hacik Rafi Gazer, der in Erlangen Geschichte und Theologie des christlichen Ostens lehrt, und Christian Lange, Leiter der Bamberger Arbeitsstelle «Kunde des christlichen Ostens und der ostkirchlichen Ökumene». Gazer repräsentiert die evangelische Sicht, Lange die katholische.

In der Schweiz etwa sind beispielsweise rumänisch, russisch und serbisch orthodoxe Gemeinden vertreten oder auch orientalisch-orthodoxe wie äthiopische, koptische, syrische, indische, armenische oder eritreische Gemeinden, wie auf der Website der orthodoxen Gemeinden der Schweiz, auf agok.ch, zu sehen ist.

Datum: 15.07.2010
Quelle: Epd

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