Gottesdienst mit viel PS und ccm3

Auf Biker-Party

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Hier spricht Marc Metter auf dem Biker-Gottesdienst 2008
Am 25. Juli 2010 lädt die reformierte Kirche Sumiswald zu einem Gottesdienst der besonderen Art: er wird nicht in der Kirche abgehalten, sondern auf dem Biker-Treffen des lokalen Motorradclubs «Dead Riders».

20'000 bis 30'000 Besucher werden zum Töff-Treffen in Sumiswald erwartet. Marc Mettler, Pfarrer in Sumiswald: «Am Sonntag morgen dürfen wir jeweils das Zelt als Kirchgemeinde für einen Töff-Gottesdienst verwenden.» Zu diesem seien bei der letzten Ausgabe rund 2000 Besucher erschienen.

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Blick von der Bühne
Er spreche aber nicht im Talar und auch die Orgel habe man nicht mühsam ins Zelt bugsieren müssen. «Wir haben dort auch keine Kirchenglocken auf dem Areal. Aber wir haben eine Band aus Thun, „Grauhouz". Die läutet eine Viertelstunde lang ein, das hört man bis ins Dorf.» Somit bemerken die Leute auf diesem Weg, dass nun etwas stattfindet und auch die Biker in der Zeltstadt werden wach und können sich zum Frühstück ins Zelt begeben.

Kurve kriegen

Thema des Gottesdienstes ist: «Kriegst du die Kurve?» Neben seinem Input begrüsse er zwei Gäste.
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Eine Trauung auf dem Biker-Gottesdienst
Motorradrennfahrer Dominic Aegerter (19, fährt in der Moto2-WM) aus Rohrbach und David Rolli. «Er hatte in seinem Leben die Kurve nicht immer gekriegt», berichtet Marc Mettler. «Er suchte nach dem Sinn des Lebens und besserem Leben. Schlussendlich ist stürzte er heftig ab. Gottlob war das nicht der Schluss seiner Lebensgeschichte, die in Drogen und alles Wüste führte, sondern er kam wieder raus und durfte die Kurve kriegen. Er darf heute normal im Leben unterwegs sein, mit Gottes Hilfe schaffte er es - davon wird er erzählen.»

Fahrer segnen

Als Mettler vor fünfeinhalb Jahren nach Sumiswald wechselte, habe er den Motorrad-Club angefragt, was sie von
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Taufe während einem Gottesdienst für Biker
einem Gottesdienst auf der Biker-Party halten. Er erhielt eine Zusage und nach 2006, 2008 folgt nun der dritte Event dieser Art.
«Der Aufwand ist gross, aber jeweils auch eine sehr schöne Erfahrung, dass man vor bis zu 2000 Leuten das Evangelium verkünden darf.» Auch dank den rund 25 freiwilligen Helfern, welche dies überhaupt erst ermöglichen, betont Marc Mettler.

Wenn die letzten Noten der Band verklungen sind, steht der Mettler weiterhin zur Verfügung. «Die Biker haben die Möglichkeit, nach dem Zelt abräumen bei mir auf dem Areal vorbeizukommen, ich segne sie dort gern für sie und ihre Töfffahrt.»

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Ambiente im Zelt
Lesen Sie auch:
Kommentar: Die Kirche im Biker-Dorf lassen

Datum: 16.07.2010

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