Zum Ostergebetsfrühstück traf US-Präsident Barack Obama christliche Führungspersönlichkeiten. Dabei sprach er über Tod und Auferstehung von Jesus, sowie über seine «überwältigende und unermessliche Gnade».
US-Präsident Barack Obama hat am Ostergebetsfrühstück dazu aufgerufen, innezuhalten und Jesu Leiden, Sterben und Auferstehung zu bedenken. Im
geschäftigen Alltag rücke dies alles ins rechte Licht, sagte er vor über 100
eingeladenen Politikern und christlichen Führungspersonen, die er zu einem Ostergebetsfrühstück ins Weiße Haus eingeladen hatte.
«Das unermessliche Geschenk der Gnade»
Der Präsident kündigte an, dass er
diese Veranstaltung jährlich durchführen werde. Obama rief die biblischen
Ereignisse in Erinnerung: «Den Triumph am Pamsonntag. Die Demut Jesu, als er
seinen Jüngern die Füße wusch. Seinen beschwerlichen Weg auf den Hügel. Die
Schande und den Spott am Kreuz. Wir werden daran erinnert, dass er die Sünden
der Welt auf sich nahm – die Sünden der Vergangenheit, der Gegenwart und der
Zukunft. Und er bot uns das unermessliche Geschenk der Gnade und Errettung
durch seinen Tod und seine Auferstehung an.»
«Durch seine Wunden sind wir geheilt»
Obama zitierte aus dem
alttestamentlichen Buch des Propheten Jesaja (53,5): «Er ist um unserer
Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen geschlagen. Die Strafe
liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir
geheilt.» Diese «überwältigende und umfassende Gnade» veranlasse ihn zum
Nachdenken und Beten, sagte Obama. Er bitte Gott um Vergebung für Situationen,
in denen er anderen keine Gnade erwiesen habe. Das Nachdenken über die Passion
und Auferstehung Christi helfe, in der Hektik des Alltags die richtige
Perspektive zu wahren.
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...