Rund 1500 Menschen haben am Samstag an einer Solidaritätskundgebung für Israel in Bern teilgenommen. Die Teilnehmer forderten den Bundesrat auf, «die guten Beziehungen zum Lande Israel und dem Volk der Juden zu fördern».
Pro-Israel-Demonstranten auf dem Bundesplatz in Bern.
Christliche Parteien und Organisationen, darunter die Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP), die Eidgenössische Demokratische Union (EDU) und die Abtreibungsgegner «Marsch für s´Läbe» sowie das Netzwerk «Gebet für die Schweiz» hatten zu der Kundgebung aufgerufen.
Resolution überreicht
An die Adresse des Bundesrates wurde eine Resolution übergeben: «Der Staat Israel, halb so gross wie die Schweiz, wird von vielen Staaten abgelehnt und bekämpft. Wir fordern den Bundesrat auf, die guten Beziehungen zum Lande Israel und dem Volk der Juden zu fördern und alles daran zu setzen, dass Israel seinen Platz in der Völkergemeinschaft in Frieden und Gerechtigkeit leben kann.
Die ungeteilte Hauptstadt Israels – Jerusalem – soll auch von der Schweiz als solche anerkannt werden und die Botschaft der Schweiz muss von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt werden.»
Aufklärung und Gebete
Antisemitismus und gezielte Desinformation trübten heute den Blick auf die Situation im Nahen Osten, so das überparteiliche Komitee «Israel soll (über)leben». Zahlreiche israelische Fahnen prägten das Bild auf dem Bundesplatz. Tänze und Gesänge aus Israel wurden auf einer Bühne dargeboten.
Mit Info-Ständen traten die Organisatoren den Aussagen arabischer Führer und den «täglichen Lügen» über Israel entgegen. Auf dem Bundesplatz beteten die Demonstranten gemeinsam für eine friedliche Zukunft Israels und sangen die Schweizer Nationalhymne.
Bereits die frühen Christen waren nach neuen Forschungsergebnissen Netzwerker und nutzten ein modern anmutendes Kommunikations- und Briefsystem. Dies...