Vorstoss für die anonyme Geburt

Die „Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind“ setzt sich nach der Einrichtung des ersten Schweizer Babyfensters im Regionalspital Einsiedeln vor zwei Jahren nun für die Möglichkeit der „anonymen Geburt“ ein. Die Stiftung „Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind“ wurde mit ihrer gegen die Freigabe der Abtreibung gerichteteten Volksinitiative bekannt.

Mit ihrem neuen Vorstoss will sie erreichen, dass die Mutter ihr Kind nach der Entbindung in der Klinik zurücklassen kann. Es kommt zu Pflegeeltern und wird später adoptiert (in Frankreich gibt es jährlich rund 700 solcher Geburten), weiss aber nicht um seine biologische Mutter. Der Berner EDU-Nationalrat Christian Waber hat einen entsprechenden Vorstoss ins Parlament eingebracht. Ein Beitrag des ERF-Korrespondenten Christian Salzmann.

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Datum: 14.05.2003
Quelle: ERF Schweiz

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