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"Fristenlösung verschärft demographische Katastrophe"

Basel. Die vor einem Jahr mit 72 Prozent Ja-Stimmen an der Urne angenommene Fristenlösung verschärfe die sich abzeichnende "demographische Katastrophe" in der Schweiz, schreibt die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) in einer Medienmitteilung. Die Lebensschutzorganisation ruft die Schweizer Bevölkerung auf, "mehr Mut zum Kind" an den Tag zu legen.

Jede Schweizerin bringt heute statistisch gesehen 1,22 Kinder auf die Welt. Die SHMK warnt: Wenn es so weitergeht, wird die Schweizer Wohnbevölkerung - die heute gut 7,2 Millionen zählt - im Jahre 2100 auf 1,4 Millionen Menschen geschrumpft sein. Die sich abzeichnende "demographische Katastrophe" sei jedoch "hausgemacht". In den letzen dreissig Jahren seien in der Schweiz nämlich allein durch die Abtreibungen "rund eine halbe Million Menschen dahingerafft" worden, heisst es in der Medienmitteilung der Lebensschutzorganisation.

"Himmelschreiendes Unrecht"

Abtreibung sei und bleibe ein "himmelschreiendes Unrecht" und könne niemals zum Freiheitsrecht deklariert werden. Ohne Respekt vor dem Leben sei kein echter Friede auf dieser Welt möglich. Das vorgeburtliche Leben sei ein "Bestandteil der Kindheit" und müsse als solcher anerkannt werden, schreibt die SHMK.

Wenn man es akzeptiere, dass eine Mutter ihr eigenes Kind beseitigen könne, „was für ein schlimmeres Verbrechen bleibt dann noch, als wenn wir uns gegenseitig umbringen?“ Gegen diesen Krieg im eigenen Land würden leider nicht Tausende auf die Strasse gehen. Es sei einfacher, sich über den Krieg im fernen Irak zu empören als über das Unrecht im eigenen Land. Abstimmungsresultate gelte es zwar zu respektieren, das damit abgesegnete Unrecht aber nicht, sagt die SHMK.

Die Folgen einer verantwortungslosen Politik, mit der über die Fristenlösung die Tür "zum ungehinderten Beseitigen von Kindern vor der Geburt" vollends aufgestossen worden sei, würden die nächsten Generationen in aller Härte zu spüren bekommen, prophezeit die Organisation.

Die Schweizer Bevölkerung wird aufgerufen, "von Abtreibungen entschieden abzusehen und mehr Mut zum Kind an den Tag zu legen". Mütter in Not hätten Hilfe nötig, nicht aber das "vermeintliche Recht, ihre eigenen Kinder zu töten". Dazu brauche es jedoch die Solidarität jedes Einzelnen. Diese komme auch durch eine "gelebte Werthaltung" zum Ausdruck, "welche die Verbindung zwischen der Frau und dem neuen Leben verteidigt".

Webseite: www.mamma.ch
Gratishotline für Mütter in Not 0800 811 100.
E-Mail hotline@mamma.ch

Datum: 03.06.2003
Quelle: Schweiz. Hilfe für Mutter und Kind

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Noch nie wurden so viele Christen verfolgt wie heute. Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation CSI (Christian Solidarity International) organisiert im fünften Jahr eine Mahnwache und weist hiermit auf die verfolgten Christen weltweit hin.

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