Gravierend: Mehr Drogenkonsum nach Abtreibung

Frauen, die abtreiben lassen, nehmen in der Folge eher Drogen. Eine wissenschaftliche Studie in den USA hat diesen Zusammenhang erhärtet. 213 Frauen, die eine unerwartete Schwangerschaft durch Abtreibung beendet hatten, wurden nach durchschnittlich vier Jahren mit 535 Frauen verglichen, die das Kind austrugen. (Als Kontrollgruppe wurden auch 1144 Frauen miteinbezogen, die gar nicht schwanger wurden.)


Die Ergebnisse, publiziert in der Fachzeitschrift ‚American Journal of Drug and Alcohol Abuse’, sind deutlich: Marihuana rauchten 8 Prozent der Mütter und 18 Prozent der Frauen, die abtreiben liessen. Für Kokain ergaben sich 2 und 5 Prozent. Während 4 Prozent der Mütter meinten, sie tränken zuviel Alkohol, sahen sich 8 Prozent der Frauen ohne Kind auf dem Weg in den Alkoholismus.

Die psychischen Folgen einer Abtreibung sind für den Mitautor der Studie, den Psychologen Jesse R. Cougle von der University of Texas in Austin, so gravierend, dass Frauen vor dem Eingriff auf sie hingewiesen werden sollten.

„Wer mit einer ungeplanten Schwangerschaft konfrontiert ist und erwägt, was zu tun ist, sollte darüber informiert werden“, sagte Cougle der Zeitung Washington Times. „Ich weiss, dass manche Frauen mit gemischten Gefühlen über eine Abtreibung zur Beratung kommen. Daher ist es wichtig, dass sie verschiedene Risikofaktoren kennen, die sie für negative emotionale Konsequenzen verwundbarer machen.“

Olivia Gans von der Lebensrechtsorganisation „American Victims of Abortion“ wertete die Ergebnisse der Studie als wichtigen Wegweiser für betroffene Frauen. Die Forscher empfehlen, dass Mediziner Frauen nach Abtreibungen fragen, um ihnen eine adäquate Behandlung zukommen zu lassen.

Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie:
www.dekker.com/servlet/product/DOI/101081ADA120037383

Datum: 26.06.2004
Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch

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Noch nie wurden so viele Christen verfolgt wie heute. Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation CSI (Christian Solidarity International) organisiert im fünften Jahr eine Mahnwache und weist hiermit auf die verfolgten Christen weltweit hin.

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