Mehr als 1200 unabhängige Untersuchungen haben laut der Zeitschrift "Psychologie heute" in den vergangenen Jahren die Beobachtung bestätigt, dass Religiosität gut für die Gesundheit sein kann.
Glauben Sie an Gott? Wenn ja, glauben Sie weiter. Denn es ist äusserst wirksam und sehr gesund. "Wer glaubt, wird gerettet" sagt die Bibel. "Wer glaubt, lebt gesund", das belegt jetzt die Wissenschaft.
Das Studien-Resultat, publiziert in der Zeitschrift "Psychologie heute", scheint eindeutig: Gläubige Menschen, sind weniger oft im Spital, genesen schneller von Krankheiten, haben einen niedrigeren Blutdruck und scheinen besser gegen Herz- und Kreislaufkrankheiten geschützt zu sein. Sie sind sogar nach Operationen schneller wieder auf den Beinen und benötigen weniger Schmerzmittel. Auf Belastendes reagieren sie weniger oft mit Depressionen.
Doch nicht immer hat religiöser Glauben einen positiven Effekt: So befasste sich die Bowling Green State University in Ohio mit Gläubigen, die in der Furcht leben, für ihre Sünden von einem strengen Gott bestraft zu werden. Sie neigten verstärkt zu Depression, Ängsten und psychosomatischen Störungen.
Umgekehrt fördert der Glaube an einen freundlichen Gott, der Schwächen nachsichtig beurteilt, in Verbindung mit emotionaler Geborgenheit in einer Glaubensgemeinschaft das psychische und körperliche Wohlbefinden deutlich.
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