Kommentar: Grosser Sprung für die Menschheit?

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40 Jahre nach den ersten Schritten eines Menschen oben auf dem Mond sind grosse Sprünge unten auf der Erde vonnöten. Die Apollo-Missionen läuteten keine neue Epoche ein. Sie waren Episode in einer fortschrittsgläubigen Zeit.

Der Spruch von Neil Armstrong, sein kleiner Schritt in den Mondstaub sei ein grosser Sprung für die Menschheit, war eine hübsche Seifenblase. Gewiss: Wir profitieren von zahlreichen Maschinen und Materialien, die im Zuge des Wettlaufs im All (beschleunigt) entwickelt wurden. Die Raketentechnologie haben weder die USA noch die Sowjetunion kriegerisch eingesetzt.

Doch die Fähigkeit, Menschen zum Mond zu schiessen (die sich zum Jubiläum zu Mars-Projekten versteigt), hat die Menschheit insgesamt nicht weiter gebracht, eher abgelenkt. Raumfahrt ist potenzierte, offiziell hochgejubelte Mobilität. Der Mobilitäts-Kult, den die Raumfahrt anfeuerte, beschert uns heute globale ökologische und Seuchen-Probleme (Tourismus, Welthandel, Freizeitfahrten).

Die Apollo-Bilder vom blauen Planeten, von der Mond-Umlaufbahn geschossen, haben die Einzigartigkeit der Erde als Lebensraum im All unterstrichen. Raumfahrtbegeisterte mögen Sonden zu weiter entfernten Planeten senden wollen - doch Probleme sind hier anzugehen. Die reichen natürlichen Ressourcen - auch der Erfindergeist - sollen erst den Armen und Bedürftigen zukommen. Die Sorge fürs Leben unten auf der Erde hat Vorrang vor der Suche nach Leben im All. Träume, anderswo zu existieren, sind Schäume.

Der Schöpfungsbericht der Bibel macht klar: Uns Menschen ist die Erde zum Leben gegeben - nur die Erde. Dazu kommt: Sky ist nicht Heaven; die beiden englischen Worte für Himmel zeigen die Kluft zwischen dem kalten All und der Residenz des Ewigen an. Den Sprung in diesen Himmel hat von den Menschen allein Jesus Christus geschafft, infolge der Auferstehung.

Datum: 22.07.2009

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