Kommunisten verbieten Funktionären den Glauben

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K.S. Manoj verliess die Kommunistische Partei wegen seinem Glauben.
Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Indiens fordert den einstigen Parlamentsabgeordneten K. S. Manoj zum Rücktritt auf. Dies weil er seinem Glauben zu stark anhänge.

Der katholische K.S. Manoj trat im Januar 2010 wegen seinem Glaubens aus der Kommunistischen Partei aus. 2004 war er für die Kommunistisch-Marxistische Partei ins indische Parlament gewählt worden.
Bei den Wahlen 2009 unterlag er seinem Herausforderer der Partei Indira Gandhis. Im Dezember hatte die Partei ein Papier verbreitet, in dem gefordert wird, dass Parteifunktionäre und Mandatsträger nicht an religiösen Handlungen teilnehmen oder diese organisieren dürfen.

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Sehenswürdigkeit in Indien (Foto Rhaessner).
Glaube darf nicht praktiziert werden

«Dies bedeutet, dass ich als Katholik meinen Glauben nicht praktizieren darf», erklärte Manoj. Da ihm der katholische Glauben wichtiger ist als die Parteiideologie, entschloss er sich zum Austritt und verweist zudem auf die indische Verfassung, in der die Religionsfreiheit festgeschrieben ist.

Datum: 15.02.2010
Quelle: asia-news

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